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Mittwoch, 28. Januar 2026

Städtchen

Lemgo gilt manchmal als kleines schönes Städtchen von Leuten, die es nicht kennen. Aber manche Leute zieht es an, vor allem wenn man dort geboren wurde. Viele bleiben ihr ganzes Leben da oder kommen gern zurück, wenn sie woanders gearbeitet haben. Sie meinen auch, dass man dort gut leben kann in dieser kleinen Stadt.
Auch ich fuhr früher lieber nach Lemgo als in meine Heimat Kassel. In den Läden ließ es sich besser einkaufen. Gute Bedienung und freundliche Behandlung war dort einfach besser. 
Ansonsten weist Lemgo 
schöne mittelalterliche Architektur vor allem in der Innenstadt auf. Immer schon wurde gern gehandelt, aber auch gewerkt und dabei auch gern gebaut.
Wirklich unansehnliche Viertel bzw. Ortsteile gibt es in der Stadt wenig.
Die Lemgoer fühlen sich wohl in ihrer Stadt.
Wirtschaftlich geht es der Stadt gut.
Die gefüllten Taschen so mancher Bürger ermöglichen regelmäßige Besuche der örtlichen Gastronomie.
Dort und auch bei Veranstaltungen bleiben die Lemgoer gern unter sich. Ortsfremde Beutelipper werden nur dann integriert, wenn sie enge örtliche Kontakte
kennen.
Die Wohnungssuche für Neulinge ist schwierig, da helfen auch die vielen leer stehenden Häuser nicht.
Dennoch steht Einiges an positiven Merkmalen für Lemgo zu Buche. 
Lemgo gewann den Architekturpreis Ostwestfalen. Und in Nordrhein-Westfalen gilt das Radfahren in Lemgo als ein positiver Punkt. 
Leider finden sowohl der Radfahr- und auch der elektronische Rollerverkehr zu Lasten der Fußgänger gern auf den Bürgersteigen statt. Obwohl das öffentlich nicht gern gesehen wird, gibt es keine Überwachung des fließenden Verkehrs durch die örtliche Polizei, die selten in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.
Um den Autoverkehr im Ortsteil Brake zu verringern, da wäre die längst geplante Nordumgehung notwendig. Die Bewohner im Bereich des Ilsetal danken es, dass das immer noch nur ein Projekt ist.
Insgesamt: der Lemgoer muss sein Auto lieben und er tut es. Die teilweise fehlende Anbindung einzelner Ortsteile an den öffentlichen Verkehr zwingt manchen zum Autofahren. Andere spekulieren auf steigende Preise für ihre erworbenen Oldtimer. Und auch die Zweiräder sind vor allem im Sommer beliebt.
Räder müssen rollen, das macht der Lemgoer rasend. 
Im Rathaus der Alten Hansestadt plant 
man neue Bauprojekte, vor allem wenn die Stadt sie nicht
bezahlen muss. Nur dann geht die Umsetzung schnell. Ansonsten dauert alles etwas länger. Der Bürgermeister kommt vom Bauamt und sein Mitarbeiter von der Jugendarbeit. Seniorenarbeit genießt in der Alten Stadt nicht die hohe Präferenz.
Zum Schluss: 
Wohnen sollte man in der Kernstadt,
die die beste Infrastruktur in der Alten Stadt aufweist. 
Was war noch? Wem barsche Töne nicht schreckt, der rauhes Klima mag, gern zum örtlichen Handball geht und ehrenamtlich umsonst bei der Stadt arbeiten möchte, der ist in der Alten Hansestadt Lemgo richtig.







Sonntag, 14. September 2025

Kommunal ist sehr gut.

Eine schöne Wahlwerbung fällt dieser Tage ins Auge. Allerdings wäre dieses Plaket noch pseudodemokratisch aussagekräftiger, wenn nur das Wesentliche genannt bliebe.

Die rote Farbe ist in Wirklichkeit etwas zu blass. Da helfe ich gern nach.

Sonntag, 16. Mai 2021

NR-WEH

 Eine großartige Verfahrensweise schließt in NRW die über 60-jährigen von einer Corona-Impfung mit dem Biontech-Impfstoff aus. Das Verdienst von Herrn Laschet, der sein Fähnchen mal so und mal so hängt, Typisch Katholik eben. Zwar ist die Gruppe 3 jetzt eigentlich priorisiert, doch kommen hier nur systemrelevante Menschen zum Zug. Alle anderen will man ausdrücklich in den Impfzentren nicht sehen. Sie werden an die Hausärzte verweisen, die man mit dem zweitklassigen Astra-Zenica- Impfstoff zu gepumpt hat.  Praktisch gibt es für die über 60-jährigen keine Chance, an diesem Impfstoff vorbei zu kommen, es sei denn man findet einen verständnisvollen Arzt, der die eine oder andere Vorerkrankung anerkennt und dem Patienten dann für Biotech zulässt. Im Grunde wird Astra-Zenica in den Praxen damit zwangsverimpft, denn wer nicht will, der kann warten, bis alle Prios aufgehoben sind und sich die große Masse zum Impfen begibt. Schlechte Aussichten für alle, die den Impfstoff mit den bisher wenigsten Nebenwirkungen haben wollen. Diese Regelung gilt prinzipiell auch für andere Bundesländer, aber wenigstens darf der über 60-jährige das Impfzentrum noch betreten und hat dann eine Chance auf Biontech, in Hessen zum Beispiel. Laschet-Land also ganz vorn? Sicher nicht.