Mittwoch, 1. Juli 2026

1.7.2026

1.7.1926 - 100 Jahre her

Deutschland (Weimarer Republik): 
Die SPD-Fraktion unternahm einen Versuch, ihre Abgeordneten von der Annahme der Gesetzesvorlage zur Fürstenabfindung (als Kompromiss zum zuvor gescheiterten Volksentscheid) zu überzeugen. Zudem verabschiedete der Reichstag eine Entschließung zur Bereitstellung von Krediten (50 Millionen Reichsmark) für die landwirtschaftliche Besiedlung in den östlichen preußischen Gebieten.

Quelle: KI www.google.com

1.7.1946 - 80 Jahre her

Die Operation Crossroads war die zweite Kernwaffentestoperation der Streitkräfte der Vereinigten Staaten. Sie umfasste die beiden Nukleartests Able und Baker auf dem während des Pazifikkriegs von den Vereinigten Staaten eroberten Bikini-Atoll, jeder mit einem TNT-Äquivalent von 23 kT: Test Able war eine am 1. Juli 1946 von einer Boeing B-29 abgeworfene und in 158 Metern Höhe über der Lagune gezündete Mk.3-Plutonium-Implosionsbombe, baugleich mit der Fat Man, die über Nagasaki abgeworfen wurde. Test Baker am 25. Juli 1946 war eine Unterwasserzündung einer baugleichen Bombe in 27 Metern Wassertiefe.[1] Ein dritter geplanter Test, Charlie, sollte am 1. März 1947 in noch größerer Tiefe stattfinden, wurde jedoch abgesagt.

Quelle: https://de.wikipedia.org

1.7.1956 - 70 Jahre her

Das SED-Zentralorgan "Neues Deutschland" gibt den Beschluß des Ministerrats der DDR bekannt, die Nationale Volksarmee (NVA) um 30 000 Mann zu verringern. Die Gesamtstärke der NVA beträgt bislang 120 000 Mann.

Die DDR führt Erleichterungen im deutsch-deutschen Reiseverkehr ein. Die Ausweise von Bundesbürgern werden von den DDR-Grenzpolizisten nicht mehr generell, sondern nur noch in Einzelfällen mit den Fahndungslisten verglichen. Dadurch wird die Wartezeit an den Grenzübergängen erheblich verkürzt.

Die sowjetische Zeitschrift "Kommunist" veröffentlicht das bislang geheime Testament Wladimir I. Lenins, der darin die Ablösung Josef W Stalins als Generalsekretär der KPdSU fordert.

Quelle: https://chroniknet.de

1.7.1976 - 50 Jahre her 

In der Bundesrepublik Deutschland tritt ein neues Namensrecht in Kraft. Eheschließende können künftig wählen, ob sie den Familiennamen des Mannes, der Frau oder einen Doppelnamen annehmen.

Quelle: https://chroniknet.de

Das Gesetz über die paritätische Mitbestimmung der Arbeitnehmer vom 4. 5. 1976 tritt in Unternehmen mit eigener Rechtspersönlichkeit und mehr als 2 000 Beschäftigten (z. B. bei Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Konzernunternehmen) in Kraft. Die Aufsichtsräte sind je zur Hälfte mit Eigentümer-und Arbeitnehmervertretern zu besetzen; bei Stimmengleichheit entscheidet der in der Regel von den Anteilseignern auf der Haupt-bzw. Gesellschafterversammlung gewählte Aufsichtsratsvorsitzende durch Stichentscheid.

Quelle: https://www bpb der

Montag, 29. Juni 2026

Trump(f)

Immer wieder sind die deutschen Medien in der Berichterstattung stets gegen den jetzigen amerikanischen Präsidenten Trump auf dem Kriegspfad.
Den Angriff auf den Iran erfolgte, un Israel zu unterstützen. Damit folgte die USA Informationen über festgestellte Bewegungen bzw. militärische Punkte im Iran, die für Israel eine große Bedrohung darstellten.
In erster Linie ging es darum, das Atomprogramm des Iran und das große Arsenal an Raketen bzw. Drohnen zu dezimieren und möglicherweise auch komplett zu vernichten.
Der Sturz des Regime wäre nur möglich gewesen, wenn sich das ganze iranische Volk sich erhoben hätte. Dies war und ist offensichtlich nicht erreichbar. 
Das die USA nicht mit Soldaten einmarschieren würden, das war nicht vorgesehen (aus begreiflichen Gründen).
Die USA waren stets darauf bedacht, im Krieg möglichst wenig Menschenverluste zu riskieren.
Daher sehe ich keineswegs, dass die USA nichts erreicht hätte. 
Mit der Sperre des Seewgs über Hormus wird von Iran als Druckmittel gesehen und eingesetzt. Darauf hat die USA eine Gegenblockade ein geleitet. 
Auf Dauer wird dieses Druckmittel ihre Wirksamkeit verlieren. Um das Öl der arabischen Staaten zu exportieren, werden neue Wege gefunden werden. 
Zusätzlich sperrt sich der Iran damit selbst ein. Das wird sie natürlich nicht hindern, aggressiv weiter feindlich angesehene Länder (in erster Linie Israel) zu bedrohen.

Was ist also von europäischen Ländern an dem Vorgehen der USA zu kritisieren?
Außer Kritik hat Europa nichts getan, um Israel und die USA zu unterstützen.



Samstag, 20. Juni 2026

Traumkunst

Als Gast bei einer Veranstaltung saß ich in der ersten Reihe. Die junge Frau hielt einen Vortrag in deutscher Sprache, obwohl sie Italienerin zu sein schien. Nach dem Ende der Veranstaltung trugen mehrere Frauen mit Rotwein gefüllte Glaskrüge heran.
Nachdem ich bereits meinen Sitz verlassen hatte, wandte ich mich dem Ausgang des Rathauses zu. Davor fand ich einen Markt mit allerlei Ständen vor, an denen sehr schöne Kunstgegenstände feilgeboten wurden.
Die ganze Atmosphäre vor dem Haus machte auf mich den Eindruck zauberhafter Melancholie und nahm mich gefangen. Was ich sah, war eine bunte und dennoch harmonische Melange.
Ich beobachtete, wie eine große Menge Spaghetti zubereitet wurde und in kleineren Portionen in die Luft geworfen wurde, wo sie – wie ein leichtes, luftiges Gebäck – bei den Empfängern landeten.
Ein Mann in meiner seitlichen Nähe lächelte und hielt einen Gegenstand in der Hand. Sein Lächeln war nicht für mich bestimmt, was ich zur Kenntnis nehmen musste, als etwas wie ein Papierflieger an meinem Kopf vorbeisauste und von einem etwas weiter entfernt stehenden Mann aufgefangen wurde. Beide gut aussehenden jungen Männer kannten sich offensichtlich.

Montag, 15. Juni 2026

Viele Gesichter

Ein großer Strom von Fotos zeigt der Welt Aliens in welcher Größe und Form auch immer. Leider habe ich noch keine gesehen. Immerhin habe ich etliche alte Bilder von mir verwandten Menschen zur Verbesserung der KI gegeben und mit sehr ansehnlichen Ergebnissen zurück bekommen. Nachstehend ist dieses Foto koloriert ähnlich wie eine alte farbige Postkarte.
Die Dame auf dem Bild ist meine Stiefgroßmutter in jungen Jahren in Kopenhagen. Sie sitzt vor dem Gifeon-Brunnen und trägt 
eine zeitgemäße Kappe, heute nennt sich das wohl Scrunchie, zum Schutz vor dem Spritzwasser. 
Zeitlich könnte das vor dem 1. Weltkrieg gewesen sein oder während einer Hochzeitsreise nach 1917.






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Montag, 1. Juni 2026

1.6.2026

1.6.1926 - 100 Jahre her

In Königsberg und in München werden die durch den Versailler Friedensvertrag eingesetzten Abteilungen der Interalliierten Militärkontrollkommission aufgelöst

Zum ersten Mal seit dem Weltkrieg findet im Münchner Glaspalast wieder eine internationale Kunstschau statt. Gezeigt werden Werke in- und ausländischer Künstler u.a. von Vincent van Gogh, Edvard Munch, Max Beckmann, Emil Nolde, Franz Marc und Ernst Barlach.

Quelle: https://chroniknet.de

1.6.1946 - 80 Jahre her

Kriegsgefangener aus amerikanischen Lagern in Groß-Hessen im Handwerkersaal, Braubachstraße, mit 500 Teilnehmern. Es handelt sich um „selected citizens“, Kriegsgefangene, die in gesonderten Lagern Wesen und Sinn der Demokratie studiert haben. Referenten sind Professor Walter Hallstein, Innenminister Hans Venedey, Colonel Wassels, Dr. Walsh. Grüße der Stadt Frankfurt am Main überbringt Stadtrat Dr. Hellmut Reinert.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-frankfurt.de

1.6.1956 - 70 Jahre her

Sowjetunion: Außenminister Wjatscheslaw Molotow wird von Parteichef Chruschtschow seines Amtes enthoben. Molotow galt als treuer Gefolgsmann Stalins und Gegner von Chruschtschows Entstalinisierungskurs sowie dessen Annäherung an Jugoslawien.Deutschland (Bundesmarine): Der seit 1951 bestehende Seegrenzschutz wird personell und materiell vollständig in die neu gegründete Bundesmarine eingefügt.
Ereignisse Musikmarkt: Freddy Quinn stürmt mit seinem legendären Hit „Heimweh“ die Spitze der neu veröffentlichten deutschen Single-Charts. Das Lied entwickelt sich zum größten Hit des Jahres und hält sich monatelang auf Platz 1.

Quelle: KI www.google.com

1.6.1976 - 50 Jahre her

Bombenattentat auf das Kasino des US-Hauptquartiers hinter dem IG-Farben-Hochhaus. Sechzehn Menschen werden dabei verletzt. Eine „Revolutionäre Zelle – Brigade Ulrike Meinhof“ bekennt sich zu dem Anschlag.
Der wirtschaftspolitische Berater des US-Präsidenten, Professor McCracken, spricht in der Industrie- und Handelskammer zum Thema „Der Zusammenhang zwischen dem wirtschaftlichen Aufschwung der Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland“.
Lesung des Schriftstellers Wolfgang Koeppen im Amerika-Haus.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-frankfurt.de






Dienstag, 12. Mai 2026

Mein Ego

Eine gemischte Gruppe hatte sich versammelt und wir saßen in guter Stimmung zusammen. Da kam ein Mann zu uns, den ich als mich selbst identifizierte.
Auf meiner großen Figur saß ein relativ blasses Gesicht mit einem dünnen Oberlippenbart, trug Brille und langes
Haar. Der große Kopf fragte 
auf einem dazu relativ schmalen Schultern fragte uns etwas.
Die Stimme erschreckte mich, da es meine war. So also hört es sich an, empfand ich, wenn ich mit anderen Leuten spreche. Nicht gerade sonor, entweder war es eine leise Stimme oder eine, die nicht stärker betont werden kann. 
Jedenfalls fragte mein "Ich" nach dem Ausgang aus dem Gebäude, in dem wir uns gerade befanden.
Wie ich feststellte, antwortete keine/-r der Gruppe darauf. Entweder hatte niemand die Frage verstanden oder man fühlte sich gestört und wartete darauf, dass die beobachtete Person, die mein "Ich" zu sein schien, verschwand.
Ein merkwürdiges Gefühl bis zum Ende des Traums zurück.







Dienstag, 5. Mai 2026

Russischer Name meines Gedankens - Imja mojei mysli

In der Nacht zu träumen, das ist am Tag schnell vergessen. Merkwürdig kam es mir, das heute Nacht mein Vater als dunkle Gestalt zu uns ins Schlafzimmer kam und in unserem Bett sich hinlegen wollte. Es ginge ihm schlecht und er suchte wohl mich. Weiter zog sich die Sache nicht hin und ich schlief weiter. 
Am späten Nachmittag verbringe ich gern meine Zeit mit Lektüre. Das Thema "Söhne und Väter" ist mein neuestes. 
Iwan Turgenjew stellt dien Generationskonflikt in den Mittelpunkt seines Romans.
Der Protagonist seiner Handlungen findet sich real in meinem Leben wieder.
Bazaroff als Nihilist ignoriert menschliche Gefühle, obwohl er selbst für eine Frau eine große Leidenschaft empfindet, für die er  sich selber hasst. 
Das kann ich gut verstehen. So habe ich viele Möglichkeiten in jungen Jahren nicht wahrgenommen.
Was junge Leute gern sehen, das ist dass die Eltern ihnen oft im veralteten Denken verhaftet erscheinen.
Dabei ist Ähnlichkeiten kaum zu übersehen ist, spätestens dann, wenn man selbst alt wird. 
Mein Vater war ein einfacher, aber rational gepolt. Er sagte, was er empfand, zuhause spielte er den harten Mann. Durchsetzung war ihm wichtiger als Empathie.
Vieles finde ich in mir wieder. In der  russischen Literatur des russischen Reiches finde ich viele mir entsprechende Gedanken, die ich im Verlauf meines bisherigen Lebens selbst gedacht habe.

Hier einiige der Zitate aus dem Buch von Iwan Turgenjew "Väter und Söhne" (alle  des Protagonisten Eugen Bazaroff):

"... und zweitens muß ich Ihnen sagen, daß ichs durchaus nicht für notwendig halte, jedes Individuum besonders kennen zu lernen. Alle Menschen gleichen sich, ebenso dem Leib als der Seele nach; jeder von uns hat ein Gehirn, ein Herz, eine Milz, Lungen, alles gleich gebaut. Die Eigenschaften, welche man ›moralische‹ nennt, sind ebenfalls identisch bei allen Menschen; sie zeigen nur unbedeutende Unterschiede. Ein einziges Menschenexemplar genügt, um alle andern zu beurteilen. Die Menschen sind wie die Birken des Waldes; keinem Botaniker wird es einfallen, jedes Muster besonders zu studieren."
Im Großen und Ganzen stimme ich da zu. Allerdings spielen neben den Genen die Lebensumstände eines jeden Menschen eine große Rolle. Die sind sicherlich im 
Zarenreich etwas weniger prägend wie heutzutage.

"Erscheinung der menschlichen Dummheit hat manchmal ihr Gutes in dieser Welt; sie lockert allzu straff gespannte Saiten und beruhigt allzu stolze und eitle Gefühle, indem sie uns erinnert, daß Dummheit und Geist einen gemeinsamen Ursprung und fast etwas von Ähnlichkeit haben."

Tatsächlich: dumme Äußerungen bringen einen oft zum Lachen.

„Es ist besser, Steine auf dem Pflaster zu klopfen, als zuzulassen, dass eine Frau auch nur die Spitze deines Fingers in Besitz nimmt.“

Wenn es mich nicht stören würde, müsste ich dem zustimmen wie viele verheiratete Männer. Da der Mann sich meist fortpflanzen will und zumindest auch eine gewisse Gier nach der Frau zeitweise empfindet, kann man also nicht unbedingt zustimmen. 

"Der Platz, den ich einnehme, ist so unendlich klein im Vergleich zu dem übrigen Raum, wo ich nicht bin und wo man sich aus mir nichts macht, und die Zeit, die mir zu leben vergönnt sein wird, ist so kurz neben der Ewigkeit, in der ich nicht war und in der ich nie sein werde.. und doch in diesem Atom, in diesem mathematischen Punkt kreist das Blut, arbeitet das Gehirn und will auch etwas … Welcher Unsinn! Welche Albernheit!"

Stimmt zwar, aber man sollte alles, was außerhalb des eigenen Lebens existiert, nicht beachten. Beispiel: wenn der Tod kommt, bin ich nicht da.

"Der Mensch hängt an einem Fädchen, jeden Augenblick kann sich ein Abgrund unter seinen Füßen öffnen, und an dieser traurigen Aussicht hat er nicht genug, er ersinnt noch Gott weiß welche Dummheiten, die sein Leben noch elender 
macht."

Da denke ich an unsere deutsche Politik und die deutschen Medien, die ständig Dummheiten aus posaunen. Leider machen sie in erster Linie das Leben vieler Menschen elender.