Mittwoch, 19. November 2025

Alternativ

Manche Frauen ziehen sich ganz aus.
Manche beißen, meine erzählt mir sehr viel.
Bis ich leer bin und kaum noch antworten 
kann oder aufhöre zu arbeiten.
Wenn sie nicht mehr da wäre, müsste ich 
mich um alles kümmern.
Dann wäre ich einsam leer.
Oder allein und ständig im Muss.

Freitag, 7. November 2025

Das Leben der anderen oder Irène

"Es gibt Leute, die das Leben der anderen erzählen. Oder das Ihrige. An welchem Ende fangen die denn an? Schließlich schreiben sie irgend etwas zusammen. Sie haben von dem Leben der anderen verstanden, was sie fähig wären, zu verstehen."

Louis Aragon heißt der Mann, der das 1927 schrieb. Das Buch begann mit sehr vielen Albträumen. Der Protagonist des Buches, er nannte seinen Namen nicht, hatte geschäftlich wohl Pech und wurde zur Verwandtschaft nach Ostfrankreich geschickt. Dort in einer kleinen Stadt mit C. langweilte er sich so sehr, dass er in einem Bordell seine Zeit verbrachte. Später wanderte er durch das Land und fand Unterkunft in einem Bauernhof. Im vorletzten Kapital dann beschrieb er später, wie er das Leben dort empfand. 
Es geht um Wesentlichen um eine Frau namens Irène. Die braunhaarige Tochter 
des Hauses, die mit den Landarbeitern des Hofs ein vielseitiges Sexleben führte, 
lebte in einer ambivalenten Beziehung zu ihrer lesbischen Mutter. Dem an Syphilis in jungen Jahren erkrankte und gelähmte Vater blieb nur noch eine Zuschauerrolle.
Obwohl der Protagonist nur eine kurze Episode im Leben der Irène
war, sein Eindruck ihrer herrschenhaft
ausgelebten sexuellen Neigungen hinterließ einen großen Eindruck.

Verfasser:
Louis Aragon, geboren als Louis-Marie Andrieux in Paris.

Ein entscheidendes Zitat:

"Aber Irene hört nicht auf diesem Ohr. Sie stößt mit den Lenden, wie man Schreie ausstößt. Sie dreht ihr Becken und ihren Bauch im Kreise herum, sie wölbt sich empor, ihre Schenkel öffnen sich und schmiegen sich nun um das Glied des unbeweglichen Mannes."

Samstag, 1. November 2025

1.11.2025

1.11.1925 - 100 Jahre her

In einer öffentlichen Erklärung verteidigte die deutsche Reichsregierung ihre Locarno-Politik gegen die Angriffe der rechten Parteien.

Im Rheingau war für dieses Jahr die allgemeine Weinlese beendet. Obwohl die Winzer über die Auswirkungen der Rebschädlinge klagten und das Trauben und Most Geschäft schlecht ging, nahmen die Erzeuger an, dass die Weine des Jahres 1925 die Qualität der vergangenen Jahre übertreffen werden.

Quelle: https://www.was-war-wann.de/1900/1920/november-1925.html

1.11.1945 - 80 Jahre her

Berlin gestattet die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) die Bildung von antifaschistischen Frauenausschüssen.
In der sowjetischen Besatzungszone werden einheitliche Lebensmittelrationen eingeführt. Die Bevölkerung wird in sechs Kategorien (Schwerstarbeiter, Schwerarbeiter, Arbeiter, Angestellte, Kinder und Sonstige) eingeteilt.
Der Kabarettist Werner Finck kehrt nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft in Italien nach Berlin zurück.

Nach Angaben des US-amerikanischen Physikers Robert Oppenheimer, der an der Entwicklung der Atombombe mitgewirkt hatte, werden die Vereinigten Staaten in fünf Jahren imstande sein, die Kernfusion zur Energiegewinnung zu nutzen.

Quelle: https://chronik.de

1.11.1955 - 70 Jahre her

DDR, Berlin (Ost): Das Zentralkomitee der SED veröffentlicht in Berlin (Ost) eine Erklärung, in der die DDR als der einzig rechtmäßige deutsche Staat bezeichnet wird, von dessen Erfolgen die Sicherung des Friedens und ein glückliches Leben des deutschen Volkes abhängen.


Das von der DDR-Volkskammer verabschiedete Gesetz über Staatswappen und Staatsflagge tritt in Kraft. Danach hat die offizielle Fahne die Farben Schwarz-Rot-Gold, das Wappen besteht aus Hammer und Zirkel, von einem Ährenkranz umgeben.

Quelle: https://chronik.de

1.11.1975 - 50 Jahre her

Deutschland: Am 1. November 1975 wurde in der Bundesrepublik Deutschland das Volljährigkeitsalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt.

Vereinigtes Königreich: Am 1. November 1975 wurde die Single „Bohemian Rhapsody“ von Queen veröffentlicht und erreichte eine Woche später Platz 1 der britischen Single-Charts. 

Quelle: KI: www.google.com





Freitag, 17. Oktober 2025

Wehr dient?

Das Gespenst "Russland" geistert in den Medien und in den Köpfen unserer Pseudopolitiker herum. 
Wehrtüchtig ist das Wort der Stunde.
Auf irgendeine Weise soll eine Wehrpflicht wieder einmal Wirklichkeit werden.
Es ist alles so lächerlich, ich selbst war ein Opfer einer 15monatigen Wehrpflicht.
Darüber habe ich ausführlich in diesem Blog berichtet (MyLife 1974 und 1975).
Kurz zusammen gefasst, hier kurz: 
1.7.1974 - nach meinem Abitur konnte die Bundeswehr nicht schnell genug meinen Einrufungsbescheid zu stellen. 
( Nach dem der Blick auf meinen Hintern bei der Musterung bestätigte, das ich Klasse 1 für die Bundeswehr bin.)
Ich selbst wollte wenigstens in der Nähe meiner Eltern sein und so verbrachte ich drei Monate in der Kasseler Lüttich-Kaserne bei den Fernmeldern. 
Den Wehrdienst verweigern, das kam wegen meinem Vater nicht in Frage.
Haare ab und zum Kommiss, so lautete seine Meinung.
Die Grundausbildung dauerte drei Monate mit allem drum und dran an Waffen. Das war nicht das Schlimmste, körperlich war ich gar nicht in der Lage, die von Ausbildern verlangte Leistungen zu bringen.  Armkraft mangelte mir und die Schnelligkeit  ebenfalls. Kam ich vom Gelände zurück, dann war ich der jenige, dem das Hemd schon aus der Hose hing. 


Zu sehen auf dem wunderschönen,  colorierten Foto, wo die ganze Truppe völlig verdreckt stand.
Doch es sollte schlimmer kommen. 
Nachdem man erkannt hatte, dass ich zum Offizierslehrgang nicht tauchte, durfte ich den Rest meines Wehrdienst bei den Jägern in der Wittich-Kaserne vebringen.
Auch hier fiel ich schlecht auf. Auch bei einem Fehler auf der Schießbahn in Schwarzenborn hätte fast ein Soldat sein Leben verloren. Beim Sichern meines G3-Gewehrs hatte mich der Ausbilder mich so verrückt gemacht und nicht bemerkt, dass ich beim Sichern einen entscheidenden Handgriff ausgelassen hatte. Danach sollte ich noch einmal den Abzug drücken. Eigentlich normal, aber eine Patrone war noch im Laufe.  Es löste sich ein Schuss, der zum Glück in die Luft ging.
Ein sehr blasser Soldat stolperte in meine Richtung. 
Als Strafe durfte ich die restlichen Tage auf dem Gelände jeden Tag Wache schieben.
Später erfolgte meine Versetzung in den Wäschekeller, um die Wäscheausgabe an die Kameraden zu übernehmen.
Auch hier war der Wachdienst immer auf meinem Plan. Gern auch mit scharfer Munition bei der Bewachung des Munitionslager in Ehlen.
Die eigentlich zu Beginn notwendige Inventur des Bestands im Wäschekeller sparte man sich bis zu meinem Ende des Wehrdienstes auf. Ich bekam eine Rechnung für angeblich fehlendes Material,
da man Verluste festgestellten hatte.

Während meinem Wehrdienst musste ich wegen meiner psychischen Verfassung Tabletten nehmen. Nur so überlebte ich die letzte Kasernenzeit.
Wegen meiner Angstzustände fand ich vor allem nach der Rückkehr in die Kaserne sonntags keinen Schlaf. 
Neben dem häufigen Wehrdienst belasteten mich auch die Kameraden, die
wenig Verständnis für meine Lage auf brachten.

Der Russe kam übrigens nicht. Viel gefährlicher war damals die aktive RAF. 
Bundeswehrstandorte, vor allem Munitionslager, waren ein beliebtes Ziel.

Heute ist die steigende Zahl der Migranten eine Gefahr. Das findet im Staatsfunk nur am Rand Beachtung. Denn nur der Russe ist wieder die Nummer Eins.

Wenn man dann als Rentner noch hört, dass man gefälligst noch ein soziales Jahr ableisten soll, dann schlägt es Dreizehn.
Da frage ich gern den Politiker oder den Bleistiftspitzer in den  öffentlichen Institutionen:
"Haben Sie gedient?" 













Mittwoch, 1. Oktober 2025

1.10.2025

1.10.1925 - 100 Jahre her

Am 1. Oktober 1925 ereignete sich in Österreich der Inkrafttreten der Bundes-Verfassungsnovelle, die eine Reform der Bundesverwaltung, eine einheitliche Finanzpolitik und die Schaffung eines unabhängigen Rechnungshofs umsetzte. In Deutschland markierte dieser Tag den Beginn der Räumung der Kölner Zone durch französische und belgische Truppen sowie den Beginn der Konferenz von Locarno, bei der die Teilnehmerstaaten Sicherheitsfragen in Europa diskutierten. 

Quelle: KI: www.google.com

1.10.1945 - 80 Jahre her

Fraternisierungsverbot aufgehoben
Höchstens Gespräche in der Öffentlichkeit sind erlaubt - Beziehungen zu deutschen Frauen aufzunehmen ist US-Soldaten aber völlig untersagt. Am 1. Oktober 1945 jedoch hebt die Militärverwaltung der amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland das so genannte Fraternisierungsverbot für ihre Soldaten auf.

Quelle: https://www.spiegel.de

1.10.1955 - 70 Jahre her

UNESCO beliefert Esperanto-Museum
Der Generaldirektor der UNESCO Luther Evans, der kürzlich in Wien weilte, hat dem Internationalen Esperanto-Museum in Wien alle Bücher, Broschüren und Zeitungen übermitteln lassen, die sich mit Esperanto beschäftigen. Über die Verwendbarkeit und Verbreitung von Esperanto wurde auf der 8. Generalversammlung der UNESCO in Montevideo verhandelt.

Quelle:  https://presse.wien.gv.at

1.10.1975 - 50 Jahre her

Der US-Amerikaner Muhammad Ali verteidigt in Manila seinen Schwergewichts-Weltmeistertitel im Boxen durch technischen K. o. in der 14. Runde gegen seinen Landsmann Joe Frazier.

Quelle: https://chronik.de










Freitag, 26. September 2025

I


I am there 
no more longer,
interested
by now one
who knew me.
Lifetime
wasted
without
gain
and
knowledge, 
now
every day devices
send me a flow 
of digits 
into my brain,
am I there?
Accumulated 

Sonntag, 14. September 2025

Kommunal ist sehr gut.

Eine schöne Wahlwerbung fällt dieser Tage ins Auge. Allerdings wäre dieses Plaket noch pseudodemokratisch aussagekräftiger, wenn nur das Wesentliche genannt bliebe.

Die rote Farbe ist in Wirklichkeit etwas zu blass. Da helfe ich gern nach.