Donnerstag, 1. Januar 2026

1.1.2026

1.1.1926 - 100 Jahre her

Am 1. Januar 1926 wurden in Deutschland die Deutsche Lufthansa AG gegründet und Josephine Baker trat in Berlin auf, während die Türkei den westlichen Kalender einführte und die bürgerliche Minderheitsregierung unter Reichskanzler Luther erneut ihre Arbeit aufnahm.

Quelle: KI www.google.com 

1.1.1946 - 80 Jahre her

Die US-amerikanische Besatzungsmacht in Deutschland erteilt den Magirus-Werken in Ulm die Lizenz zur Wiederaufnahme der LKW-Produktion.

Vereinigtes Königreich, London: Der britische Luftfahrtminister Lord George Lawrence Winster eröffnet in London den neuerbauten internationalen Flughafen Heathrow.

Quelle: https://chroniknet.de

1.1.1956 - 70 Jahre 

Bundesrepublik:

Nach der Aufspaltung des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) in den Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln und den Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg nehmen beide Sender ihren Betrieb auf.

Die Daimler-Benz-Automobilwerke in Stuttgart-Untertürkheim geben eine Preissenkung für den Mercedes 180 D um 450 DM auf 9850 DM bekannt. Als Grund gibt die Firma geringere Produktionskosten an.

Quelle: https://chroniknet.de

1.1.1976 - 50 Jahre her

Am 1. Januar traten in der Bundesrepublik Deutschland die Gurtpflicht auf den Vordersitzen und das neue Indikationsmodell für Schwangerschaftsabbrüche in Kraft, während in der DDR das neue Zivilgesetzbuch (ZGB) eingeführt wurde; international gab es einen Flugzeugabsturz mit 81 Toten in Saudi-Arabien und in Frankfurt wurde ein Bombenanschlag vereitelt. 

Quelle: KI www.google.com



Mittwoch, 31. Dezember 2025

2026

Das Jahr geht vorbei,
es knallt.
Der Zeit lässt es kalt.
Nur die Menschheit 
wird nicht gescheit.
Seine Blödheit gewinnt,
Gewissheit verrinnt.
Geschichte so weit
erledigt, KI ist bereit.







Freitag, 19. Dezember 2025

Podcast: Auf den Tag genau - täglich einen Zeitungsartikel von vor 100 Jahren

Da mir zum vor bestehenden Jahreswechsel nichts einfällt (Kriegstreiberei der deutschen Politik), verweise ich gern noch einmal auf die Zeit vor 100 Jahren. Man bemühte sich damals, Deutschland wieder in ruhiges Fahrwasser gegenüber den ehemaligen Feinde des Weltkrieg zu bringen. Vor allem interessant ist die Episode vom 12.12.1925, in der es um lesenswerte Bücher als Geschenke zum Fest geht.

Die aktuelle Episode:


Quelle:

Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! 
Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell.



Freitag, 12. Dezember 2025

Idiot - Heini Kauz

"Ein komischer Heini" wurde mein Vater genannt. Ich trat in seine Fußstapfen, denn als Name trug ich die Bezeichnung  "Kauz".
Aus Kauz wurde nun Idiot.
Zwar bin ich kein Nazi aber der Begriff Narzismus wird mir zugedacht.
Alle diese schönen Gedanken bekomme ich von Frauen frei Haus.
Deutsche seien aggressiv, meinte meine erste ausländische Freundln.
Nun bin ich lange in deutscher Frauenhand.
Dadurch gewöhnte ich mir eine unfreundliche Lebensart an. 
Mein Leben ist trotzdem bis zum 70. Lebenjahr überstanden.
Allein geht das ganz gut, auch wenn ich für die Hilfe Weiblichkeit arbeite.




Montag, 1. Dezember 2025

1.12.2025

1.12.1925 - 100 Jahre her

Unterzeichnung der Verträge von Locarno 

Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland, London: Die am 16. Oktober in Locarno vereinbarten Verträge werden von den Vertretern der Teilnehmerstaaten in London unterzeichnet. Das Schlussprotokoll umfasst einen so genannten Garantiepakt zwischen der Weimarer Republik, Frankreich und Belgien. Deutschland erkennt damit die im Versailler Vertrag festgelegte Westgrenze an, die vom Vereinigten Königreich und Italien garantiert wird.

Quelle: https://chroniknet.de

1.12.1945 - 80 Jahre her

Frankfurt am Main

Weihnachtstrubel im Zoologischen Garten mit einer haushohen Kunst-Schlittschuh-Bahn, elektrischer Klein-Autobahn und einem Kasperle-Theater.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-ffm.de

Der von der britischen Militärregierung im Juni 1945 gegründete "German News Service" wird in "Deutscher Pressedienst" (dpd) umbenannt.

Quelle: https://chroniknet.de

1.12.1955 - 70 Jahre her

Am 1. Dezember 1955 zeigte eine Frau besonderen Mut und veränderte damit die Lage der Afroamerikaner:innen in den USA nachhaltig. Rosa Parks, eine afroamerikanische Näherin und Bürgerrechtlerin aus Montgomery, Alabama, zeigte außergewöhnliche Entschlossenheit, als sie sich weigerte, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Dieser scheinbar kleine Akt des Widerstands wurde zu einem der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Quelle: https://www.highschooljahr-usa.de

1.12.1975 - 50 Jahre her

Der Weltsicherheitsrat verlängert das Mandat der UN-Truppen auf den Golan-Höhen und beschließt zugleich, Vertreter der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO zu seiner Nahostdebatte am 12. Januar 1976 einzuladen.

Die USA weisen einen Vorschlag der Sowjetunion zurück, wonach die Genfer Nahostkonferenz über eine Lösung des israelisch-arabischen Konflikts wieder aufgenommen und die Palästinenserorganisation PLO an den Verhandlungen beteiligt werden solle.

Quelle: https://chroniknet.de




Mittwoch, 19. November 2025

Alternativ

Manche Frauen ziehen sich ganz aus.
Manche beißen, meine erzählt mir sehr viel.
Bis ich leer bin und kaum noch antworten 
kann oder aufhöre zu arbeiten.
Wenn sie nicht mehr da wäre, müsste ich 
mich um alles kümmern.
Dann wäre ich einsam leer.
Oder allein und ständig im Muss.

Freitag, 7. November 2025

Das Leben der anderen oder Irène

"Es gibt Leute, die das Leben der anderen erzählen. Oder das Ihrige. An welchem Ende fangen die denn an? Schließlich schreiben sie irgend etwas zusammen. Sie haben von dem Leben der anderen verstanden, was sie fähig wären, zu verstehen."

Louis Aragon heißt der Mann, der das 1927 schrieb. Das Buch begann mit sehr vielen Albträumen. Der Protagonist des Buches, er nannte seinen Namen nicht, hatte geschäftlich wohl Pech und wurde zur Verwandtschaft nach Ostfrankreich geschickt. Dort in einer kleinen Stadt mit C. langweilte er sich so sehr, dass er in einem Bordell seine Zeit verbrachte. Später wanderte er durch das Land und fand Unterkunft in einem Bauernhof. Im vorletzten Kapital dann beschrieb er später, wie er das Leben dort empfand. 
Es geht um Wesentlichen um eine Frau namens Irène. Die braunhaarige Tochter 
des Hauses, die mit den Landarbeitern des Hofs ein vielseitiges Sexleben führte, 
lebte in einer ambivalenten Beziehung zu ihrer lesbischen Mutter. Dem an Syphilis in jungen Jahren erkrankte und gelähmte Vater blieb nur noch eine Zuschauerrolle.
Obwohl der Protagonist nur eine kurze Episode im Leben der Irène
war, sein Eindruck ihrer herrschenhaft
ausgelebten sexuellen Neigungen hinterließ einen großen Eindruck.

Verfasser:
Louis Aragon, geboren als Louis-Marie Andrieux in Paris.

Ein entscheidendes Zitat:

"Aber Irene hört nicht auf diesem Ohr. Sie stößt mit den Lenden, wie man Schreie ausstößt. Sie dreht ihr Becken und ihren Bauch im Kreise herum, sie wölbt sich empor, ihre Schenkel öffnen sich und schmiegen sich nun um das Glied des unbeweglichen Mannes."