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Mittwoch, 19. November 2025

Alternativ

Manche Frauen ziehen sich ganz aus.
Manche beißen, meine erzählt mir sehr viel.
Bis ich leer bin und kaum noch antworten 
kann oder aufhöre zu arbeiten.
Wenn sie nicht mehr da wäre, müsste ich 
mich um alles kümmern.
Dann wäre ich einsam leer.
Oder allein und ständig im Muss.

Freitag, 7. November 2025

Das Leben der anderen oder Irène

"Es gibt Leute, die das Leben der anderen erzählen. Oder das Ihrige. An welchem Ende fangen die denn an? Schließlich schreiben sie irgend etwas zusammen. Sie haben von dem Leben der anderen verstanden, was sie fähig wären, zu verstehen."

Louis Aragon heißt der Mann, der das 1927 schrieb. Das Buch begann mit sehr vielen Albträumen. Der Protagonist des Buches, er nannte seinen Namen nicht, hatte geschäftlich wohl Pech und wurde zur Verwandtschaft nach Ostfrankreich geschickt. Dort in einer kleinen Stadt mit C. langweilte er sich so sehr, dass er in einem Bordell seine Zeit verbrachte. Später wanderte er durch das Land und fand Unterkunft in einem Bauernhof. Im vorletzten Kapital dann beschrieb er später, wie er das Leben dort empfand. 
Es geht um Wesentlichen um eine Frau namens Irène. Die braunhaarige Tochter 
des Hauses, die mit den Landarbeitern des Hofs ein vielseitiges Sexleben führte, 
lebte in einer ambivalenten Beziehung zu ihrer lesbischen Mutter. Dem an Syphilis in jungen Jahren erkrankte und gelähmte Vater blieb nur noch eine Zuschauerrolle.
Obwohl der Protagonist nur eine kurze Episode im Leben der Irène
war, sein Eindruck ihrer herrschenhaft
ausgelebten sexuellen Neigungen hinterließ einen großen Eindruck.

Verfasser:
Louis Aragon, geboren als Louis-Marie Andrieux in Paris.

Ein entscheidendes Zitat:

"Aber Irene hört nicht auf diesem Ohr. Sie stößt mit den Lenden, wie man Schreie ausstößt. Sie dreht ihr Becken und ihren Bauch im Kreise herum, sie wölbt sich empor, ihre Schenkel öffnen sich und schmiegen sich nun um das Glied des unbeweglichen Mannes."

Samstag, 1. November 2025

1.11.2025

1.11.1925 - 100 Jahre her

In einer öffentlichen Erklärung verteidigte die deutsche Reichsregierung ihre Locarno-Politik gegen die Angriffe der rechten Parteien.

Im Rheingau war für dieses Jahr die allgemeine Weinlese beendet. Obwohl die Winzer über die Auswirkungen der Rebschädlinge klagten und das Trauben und Most Geschäft schlecht ging, nahmen die Erzeuger an, dass die Weine des Jahres 1925 die Qualität der vergangenen Jahre übertreffen werden.

Quelle: https://www.was-war-wann.de/1900/1920/november-1925.html

1.11.1945 - 80 Jahre her

Berlin gestattet die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) die Bildung von antifaschistischen Frauenausschüssen.
In der sowjetischen Besatzungszone werden einheitliche Lebensmittelrationen eingeführt. Die Bevölkerung wird in sechs Kategorien (Schwerstarbeiter, Schwerarbeiter, Arbeiter, Angestellte, Kinder und Sonstige) eingeteilt.
Der Kabarettist Werner Finck kehrt nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft in Italien nach Berlin zurück.

Nach Angaben des US-amerikanischen Physikers Robert Oppenheimer, der an der Entwicklung der Atombombe mitgewirkt hatte, werden die Vereinigten Staaten in fünf Jahren imstande sein, die Kernfusion zur Energiegewinnung zu nutzen.

Quelle: https://chronik.de

1.11.1955 - 70 Jahre her

DDR, Berlin (Ost): Das Zentralkomitee der SED veröffentlicht in Berlin (Ost) eine Erklärung, in der die DDR als der einzig rechtmäßige deutsche Staat bezeichnet wird, von dessen Erfolgen die Sicherung des Friedens und ein glückliches Leben des deutschen Volkes abhängen.


Das von der DDR-Volkskammer verabschiedete Gesetz über Staatswappen und Staatsflagge tritt in Kraft. Danach hat die offizielle Fahne die Farben Schwarz-Rot-Gold, das Wappen besteht aus Hammer und Zirkel, von einem Ährenkranz umgeben.

Quelle: https://chronik.de

1.11.1975 - 50 Jahre her

Deutschland: Am 1. November 1975 wurde in der Bundesrepublik Deutschland das Volljährigkeitsalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt.

Vereinigtes Königreich: Am 1. November 1975 wurde die Single „Bohemian Rhapsody“ von Queen veröffentlicht und erreichte eine Woche später Platz 1 der britischen Single-Charts. 

Quelle: KI: www.google.com





Freitag, 17. Oktober 2025

Wehr dient?

Das Gespenst "Russland" geistert in den Medien und in den Köpfen unserer Pseudopolitiker herum. 
Wehrtüchtig ist das Wort der Stunde.
Auf irgendeine Weise soll eine Wehrpflicht wieder einmal Wirklichkeit werden.
Es ist alles so lächerlich, ich selbst war ein Opfer einer 15monatigen Wehrpflicht.
Darüber habe ich ausführlich in diesem Blog berichtet (MyLife 1974 und 1975).
Kurz zusammen gefasst, hier kurz: 
1.7.1974 - nach meinem Abitur konnte die Bundeswehr nicht schnell genug meinen Einrufungsbescheid zu stellen. 
( Nach dem der Blick auf meinen Hintern bei der Musterung bestätigte, das ich Klasse 1 für die Bundeswehr bin.)
Ich selbst wollte wenigstens in der Nähe meiner Eltern sein und so verbrachte ich drei Monate in der Kasseler Lüttich-Kaserne bei den Fernmeldern. 
Den Wehrdienst verweigern, das kam wegen meinem Vater nicht in Frage.
Haare ab und zum Kommiss, so lautete seine Meinung.
Die Grundausbildung dauerte drei Monate mit allem drum und dran an Waffen. Das war nicht das Schlimmste, körperlich war ich gar nicht in der Lage, die von Ausbildern verlangte Leistungen zu bringen.  Armkraft mangelte mir und die Schnelligkeit  ebenfalls. Kam ich vom Gelände zurück, dann war ich der jenige, dem das Hemd schon aus der Hose hing. 


Zu sehen auf dem wunderschönen,  colorierten Foto, wo die ganze Truppe völlig verdreckt stand.
Doch es sollte schlimmer kommen. 
Nachdem man erkannt hatte, dass ich zum Offizierslehrgang nicht tauchte, durfte ich den Rest meines Wehrdienst bei den Jägern in der Wittich-Kaserne vebringen.
Auch hier fiel ich schlecht auf. Auch bei einem Fehler auf der Schießbahn in Schwarzenborn hätte fast ein Soldat sein Leben verloren. Beim Sichern meines G3-Gewehrs hatte mich der Ausbilder mich so verrückt gemacht und nicht bemerkt, dass ich beim Sichern einen entscheidenden Handgriff ausgelassen hatte. Danach sollte ich noch einmal den Abzug drücken. Eigentlich normal, aber eine Patrone war noch im Laufe.  Es löste sich ein Schuss, der zum Glück in die Luft ging.
Ein sehr blasser Soldat stolperte in meine Richtung. 
Als Strafe durfte ich die restlichen Tage auf dem Gelände jeden Tag Wache schieben.
Später erfolgte meine Versetzung in den Wäschekeller, um die Wäscheausgabe an die Kameraden zu übernehmen.
Auch hier war der Wachdienst immer auf meinem Plan. Gern auch mit scharfer Munition bei der Bewachung des Munitionslager in Ehlen.
Die eigentlich zu Beginn notwendige Inventur des Bestands im Wäschekeller sparte man sich bis zu meinem Ende des Wehrdienstes auf. Ich bekam eine Rechnung für angeblich fehlendes Material,
da man Verluste festgestellten hatte.

Während meinem Wehrdienst musste ich wegen meiner psychischen Verfassung Tabletten nehmen. Nur so überlebte ich die letzte Kasernenzeit.
Wegen meiner Angstzustände fand ich vor allem nach der Rückkehr in die Kaserne sonntags keinen Schlaf. 
Neben dem häufigen Wehrdienst belasteten mich auch die Kameraden, die
wenig Verständnis für meine Lage auf brachten.

Der Russe kam übrigens nicht. Viel gefährlicher war damals die aktive RAF. 
Bundeswehrstandorte, vor allem Munitionslager, waren ein beliebtes Ziel.

Heute ist die steigende Zahl der Migranten eine Gefahr. Das findet im Staatsfunk nur am Rand Beachtung. Denn nur der Russe ist wieder die Nummer Eins.

Wenn man dann als Rentner noch hört, dass man gefälligst noch ein soziales Jahr ableisten soll, dann schlägt es Dreizehn.
Da frage ich gern den Politiker oder den Bleistiftspitzer in den  öffentlichen Institutionen:
"Haben Sie gedient?" 













Mittwoch, 1. Oktober 2025

1.10.2025

1.10.1925 - 100 Jahre her

Am 1. Oktober 1925 ereignete sich in Österreich der Inkrafttreten der Bundes-Verfassungsnovelle, die eine Reform der Bundesverwaltung, eine einheitliche Finanzpolitik und die Schaffung eines unabhängigen Rechnungshofs umsetzte. In Deutschland markierte dieser Tag den Beginn der Räumung der Kölner Zone durch französische und belgische Truppen sowie den Beginn der Konferenz von Locarno, bei der die Teilnehmerstaaten Sicherheitsfragen in Europa diskutierten. 

Quelle: KI: www.google.com

1.10.1945 - 80 Jahre her

Fraternisierungsverbot aufgehoben
Höchstens Gespräche in der Öffentlichkeit sind erlaubt - Beziehungen zu deutschen Frauen aufzunehmen ist US-Soldaten aber völlig untersagt. Am 1. Oktober 1945 jedoch hebt die Militärverwaltung der amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland das so genannte Fraternisierungsverbot für ihre Soldaten auf.

Quelle: https://www.spiegel.de

1.10.1955 - 70 Jahre her

UNESCO beliefert Esperanto-Museum
Der Generaldirektor der UNESCO Luther Evans, der kürzlich in Wien weilte, hat dem Internationalen Esperanto-Museum in Wien alle Bücher, Broschüren und Zeitungen übermitteln lassen, die sich mit Esperanto beschäftigen. Über die Verwendbarkeit und Verbreitung von Esperanto wurde auf der 8. Generalversammlung der UNESCO in Montevideo verhandelt.

Quelle:  https://presse.wien.gv.at

1.10.1975 - 50 Jahre her

Der US-Amerikaner Muhammad Ali verteidigt in Manila seinen Schwergewichts-Weltmeistertitel im Boxen durch technischen K. o. in der 14. Runde gegen seinen Landsmann Joe Frazier.

Quelle: https://chronik.de










Freitag, 26. September 2025

I


I am there 
no more longer,
interested
by now one
who knew me.
Lifetime
wasted
without
gain
and
knowledge, 
now
every day devices
send me a flow 
of digits 
into my brain,
am I there?
Accumulated 

Freitag, 12. September 2025

Stalingrad

Mit steinernen
Herz erfasst 
schnell der Radfahrer
seine Fahrt
mit Helm ohne Klingel
den Passant.
Oder ohne Helm
und Handy
auf seinem Roller,
chattet so
zu zweit, fliegenden
Haares auch
die Frau ohne Sicht.
Unerzogener
Lauf der Welt
ohne zu gehen.
Migranter
ohne altem Volk.
Stalingrad


Politisch verfasst 
zum Schutze 
grünlinker Denker
gesichert.





Montag, 1. September 2025

1.9.2025

1.9.1925 - 100 Jahre her

Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung des neuen Städtebauers, Ernst May (1886-1970), Ausbau des Flugplatzes Rebstock zum Zentralflughafen, Änderung der Ortssatzung für die städtischen Berufsschulen.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-ffm.de

1.9.1945 - 80 Jahre her

Der britische Militärgouverneur in Deutschland, Feldmarschall Bernard Law Montgomery, erklärt in der britischen Hauptstadt London, es könne nicht garantiert werden, dass die Lebensmittelrationen für die deutsche Bevölkerung von durchschnittlich 1500 Kalorien pro Tag auch tatsächlich zur Verteilung kommen.

Quelle: https://chroniknet.de

1.9.1955 - 70 Jahre her

Die sowjetischen Truppen hielten an diesem Tag eine Abschiedsparade in Amstetten ab, als Teil des Abzugs, der mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags am 27. Juli 1955 begann und die österreichische Souveränität wiederherstellte.

Quelle: KI: www.google.com

11 Tage danach hörte das Wochenbett meiner Mutter ohne Befund auf. Ich wurde, wie ein Arzt in ihrem Mutterbuch vermerkte, auch ohne Befund geboren.
Das Ergebnis meiner spontanen Geburt fand  im Burgfeld-Krankenhaus in Kassel statt.
Das passierte vermutlich morgens um 6.30 Uhr am 12.9.1955.

1.9.1975 - 50 Jahre her

In Windhuk beginnt die sog. Turnhallenkonferenz, die eine Verfassung für Namibia ausarbeiten soll.

Quelle: https://chroniknet.de






Donnerstag, 21. August 2025

Wait for

Beim Friseur fragt mich die nette Friseuse, wie ich meine Haare haben will. Die Antwort ist kurz: kurz. Dann fragt sie mich, wann mein letzter Besuch gewesen sei. Meine Haarlänge ist schon länger als das, was bei den Männern heute normal ist. Ich sage: drei Monate. Als sie fertig mit meinem Haarschnitt war: die Haare sind nicht kurz, sondern höchstens ein bisschen kürzer. 
Es ist eigentlich blödsinnig, darauf zu warten, dass eine Friseuse das macht, was du dir vorstellst. Es geht aber durchaus so, wie Politiker das erwarten.
Bei der Kommunalwahl, die demnächst statt findet, hängen überall die Plakate und stehen übegrößen Posterwände herum.
Da freut sich unser Bürgermeister in die Welt mit einem Slogan verziert. Da steht dann, dass er sowie Bürgermeister bleiben wird. Trotzdem wollen auch andere Bürgermeister werden. Einer hat eine neue schicke Brille auf und schaut sehr ernst schlau. Der Weitere meint sowieso, dass seine Stadt lebt, vor allem innen.
Also alles klar, eine kleine Partei hat auch ein anderes Motiv. Nazis töten. 
Das wollen viele in Deutschland. Morden ist politisch durchaus angesehen. Ob real oder symbolisch ist doch egal. Hauptsache der Demokrat steht auf der richtigen Seite.
Wer dem Mainstream verhaftet, queerfreundlich klimawandelnd durchs Leben geistert, der darf auch gern ein bisschen pseudo-affin sein.



Freitag, 1. August 2025

1.8.2025

1.8.1925 - 100 Jahre her 

Aus Anlaß des in Wien bevorstehenden Zionistenkongresses kam es in der vergangenen Woche zu gewalttätigen Auseinandersetzungen nationalsozialistischer Gruppen. Bei einer kommunistischen Kundgebung gegen einen völkischen Zeitungsverkäufer am Praterstern wird ein Arbeiter getötet.

Quelle: https://chroniknet.de

1.8.1945 - 80 Jahre her 

Die Erteilung der Lizenz für die "Frankfurter Rundschau" war ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung einer freien Presse in Deutschland. 

Strafverfolgung der Hauptkriegsverbrecher:
Die Alliierten einigten sich in London auf die Strafverfolgung der Hauptkriegsverbrecher und die Einsetzung eines Internationalen Militärgerichtshofs in Nürnberg. 

Quelle: KI: www.google.com

1.8.1955 - 70 Jahre her

Die Volksrepublik China lässt elf Piloten der US-Luftwaffe frei, die 1953 während des Koreakrieges über chinesischem Gebiet abgeschossen und unter dem Vorwurf der Spionage gefangengenommen worden waren. China und die USA hatten sich im Juli über die Freilassung geeinigt.

Quelle: https://chroniknet.de

1.8.1975 - 50 Jahre her

Nach zweijährigen Beratungen in Genf und Helsinki endet die KSZE-Konferenz mit der Unterzeichnung der Schlussakte durch Repräsentanten von 35 Staaten Europas (außer Albanien), der USA und Kanadas in Helsinki. Sie ist kein völkerrechtlicher Vertrag, der Rechte und Pflichten nach den Regeln des Völkerrechts begründet und daher auch nicht registrierbar im Sinne der UN-Charta. Als zwischenstaatliche Abmachung und Absichtserklärung strebt die KSZE-Schlussakte erstmals an, multilaterale Verhaltensregeln außerrechtlicher Art im Rahmen eines politisch-moralischen Verhaltenskodex in Europa über die Ost-West-Grenzen hinweg aufzustellen. Hauptziel ist, Kriege künftig regional-multilateral in Europa zu verhindern.

Quelle: https;//www.bdb.de






Samstag, 26. Juli 2025

Thor

Quellen der
Informationen 
entweichen
meinem Mobile.
Was wahr klingt, 
enthält davon nichts 
Es heißt erst,
erst bereiten wir
für Sie vor  
Noch direkter ohne
den Schleier.
wirkt das Internet 
Was gemacht 
oder selbst gesagt
sein sollte,
den kennt man niemals.
Im Netz zappt
der Fisch verworren.
Du findest 
die Wahrheit niemals
Mit Netiquette.



Donnerstag, 10. Juli 2025

107

Vor 54 Jahren fand in der Wohnung unserer Klassenlehrerin Frl. Schäfer in ihrer Wohnung der Kölnischen Straße in Kassel ein großer Abschied von ihrer Realschulklasse statt  Nach dem Genuss an Bieren fand eine allgemeine Brüderschaft mit den Mädchen in der Küche statt. Nachdem ich beschwingt mich ins Wohnzimmer bewegen wollte, um an der weiteren frohen Stimmung teilzuhaben, sperrte mir ein Klassenkamerad den Zutritt mit seinem Bein. Der Kerl ist heutzutage längst gestorben.
Zum Widerstand hatte ich damals keine Lust, ohnehin holten mich meine Eltern bald ab, völlig verwundert, wie ihr Sohn nun daher kam.
Die nächsten Wochen verbrachte ich ohne große Erlebnisse, das Warten auf dien nächsten Schulbeginn erwies sich als quälend.
Beinstellen hat in meinem Leben stets eine Rolle gespielt, ob real oder nur symbolisch, doch meist mit Wirkung auf meine seelische Verfassung.
Deswegen liebte ich stets eine Distanz zum Leben, um es ganz für mich hindurch gehen zu lassen.
Die Realität ist mir weniger wichtig als meine Gedanken. Schon in die Schule sollte ich spät aufgenommen werden, wegen meiner Träumerei. Doch was ist das Leben außer ein Traum? 












Dienstag, 1. Juli 2025

1.7.2025

1.7.1925 - 100 Jahre her

Eröffnung der neuen direkten Fluglinie der „Deutschen Aero Lloyd AG“: Frankfurt am Main – Hannover – Hamburg. Flugzeit 3¾ Stunden.
Räumung des Ruhrgebiets: Die letzten französischen und belgischen Truppen zogen aus dem Ruhrgebiet ab. Dies war ein bedeutender Schritt zur Beendigung der Ruhrbesetzung. 

Quelle: 
https://www.stadtgeschichte-ffm.de
KI: www.google.com

1.7.1945 - 80 Jahre her

Sowjetisches Militär marschiert nach dem Abzug britischer und US-amerikanischer Truppen in die mitteldeutschen Städte Erfurt, Leipzig, Plauen, Schwerin, Halle und Weimar ein.

Quelle: https://chroniknet.de

1.7.1955 - 70 Jahre her

Draußen stand für alle Fälle das Überfallkommando" berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 1.7.1955. Weiterhin stand dort: "Sie kickten nur 20 Minuten dann wurde der Damen-Fußball liquidiert" und stellt fest: "Es war diesmal nichts mit der Gleichberechtigung..." 

Quelle: https://www.deutscher-pressering.de/litfassblatt/9

1.7.1975 - 50 Jahre 

Bei einer Razzia im Frankfurter Frauenzentrum beschlagnahmt das Kommissariat für Tötungsdelikte die Ärztekartei. Anlass: Die vom Zentrum öffentlich proklamierten ‚Fahrten nach Holland’. Mit der Begründung, dass Abtreibungsadressen vermittelt würden, wird das gesamte Frauenzentrum zur ‚kriminellen Vereinigung’ erklärt. Die Personalien der fünf anwesenden Frauen werden aufgenommen. Frankfurt bleibt kein Einzelfall. Auch in Stuttgart, München und Nürnberg erhalten Frauen Vorladungen von der Staatsanwaltschaft wegen ‚Beihilfe zur organisierten Abtreibung’. In vielen deutschen Städten veranstalten Frauengruppen Solidaritäts-Aktionen und Kundgebungen.

Quelle: https://frauenmedienturm



Freitag, 20. Juni 2025

Abreisetag

Im Hotel hatten fast alle Reisenden ihre Koffer gepackt und waren bereits abgereist. Ich wartete noch darauf, dass mich meine Eltern abholen würden. Meinen Koffer hatte ich im Bereich der Rezeption gelagert. Ich wollte ihn nun schon nach draußen bringen und musste feststellen, dass eine Frau dabei war, meine Wäsche einzeln sorgsam aus meinem Koffer zu entnehmen und daneben zu stapeln. 
Sie fuhr auch damit fort, als ich sie darauf ansprach. So ging ich zu der mir lange bekannten Hotelbesitzerin an der Rezeption und machte sie auf den Vorfall aufmerksam. Nee, meinte sie, sie hätte das nicht in Auftrag gegeben. Das wäre nicht ihre Art und die Dame sei auch nicht bei ihr angestellt. Als ich zurück kehrte, um die Sache selbst zu klären, sah ich gerade noch eine Frau verschwinden, die es nicht versäumt hatte, der Hotelbesitzerin noch kurz zuzuwinken. Was mich wunderte, das war zudem, dass mein Vater nicht auftauchte. Wenn er etwas versprach, hielt er das normalerweise.
Nachdem ich meinen Koffer wieder reisefähig zusammen gepackt hatte, 
beließ ich es bei einen kurzen Gruß an die Chefin des Hauses. Sie erwiderte etwas, was sich nach einer Frage nach meinen
Eltern anhörte, die sie gar nicht kannte.
Ich antwortete wahrgemäß, dass sie schon lange verstorben seien.

Dienstag, 10. Juni 2025

Freund

Aus Lew Tolstoi: Krieg und Frieden

"Lieber Freund, heirate nicht früher, als bis du alles vollbracht hast, was du machen willst, als bis du aufgehört hast, die Frau deiner Wahl zu lieben und bis du sie genau studiert hast, sonst wirst du dich grausam täuschen. Heirate lieber, wenn du alt bist und zu nichts mehr taugst, dann wirst du wenigstens nicht Gefahr laufen, alles, was Gutes und Erhabenes in dir ist, zu vertrödeln."

Das kommt mir sehr bekannt vor. Ich wollte 1981 mein Anglistik-Studium in England fortsetzen. Leider lernte ich, bevor alles geregelt war, eine Frau kennen. Sie zeigte mir sehr viel Interesse und es machte mir unmöglich, meine Absicht in die Tat umzusetzen, ohne sie zu verlieren.
Natürlich war auch mein Studium in Frankfurt am Main vorher mit wenig Unterstützung an der Uni verlaufen.
Dennoch erscheinen im Rückblick die Entscheidungen eines jungen Mannes im Alter als falsch. 

Sonntag, 1. Juni 2025

1.6.2025

1.6.1925 - 100 Jahre her

Übereignung des Flugplatzes in Frankfurt am Main-Harheim: Die Hessen-Flieger erhielten den Flugplatz von der Hefag über. 

Gründung des österreichisch-deutschen Volksbunds: In Wien wurde der österreichisch-deutsche Volksbund gegründet, der sich für eine politische und wirtschaftliche Einheit zwischen Österreich und Deutschland einsetzte. 

Quelle KI:  www.google.com 

1.6.1945 - 80 Jahre her

Im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands beginnt die Aufstellung unbewaffneter lokaler Polizeikräfte.
Im Hamburger Hafen werden wieder Schiffe be- und entladen.

Die USA stellen ihre Fleischlieferungen in die von US-amerikanischen Truppen befreiten Länder ein, um die Versorgung ihrer eigenen Bevölkerung zu sichern.

Quelle: https://chroniknet.de

1.6.1955 - 70 Jahre her

Am 1., 2. und 3. Juni 1955 treffen sich die Außenminister der sechs Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (EGKS) in Messina, um gemeinsam Wege zur Wiederaufnahme des europäischen Einigungsprozesses zu finden.

Quelle: KI:  www.google.com 

1.6.1975 - 50 Jahre her

In der "Deutschen Medizinischen Wochenschrift" veröffentlichen bayerische Chemiker die Resultate ihrer Untersuchungen der Muttermilch. Die Forscher teilen mit, dass in 136 von 137 Proben Restmengen des hochgiftigen Schädlingsbekämpfungsmittels DDT gefunden wurden.

Quelle: https://chroniknet.de





Sonntag, 25. Mai 2025

Venom

Es ist interessant.
Nachdem meine Frau mich in einem Appartement zurück gelassen hat (wegen einer guten alten Bekannte),
eigentlich wollten wir eine Ferienwohnung nehmen, die leider wegen Mäusekot nicht beziehbar war,
also nachdem ich auch nicht laufen gehen konnte, weil sie den Schlüssel für unser Appartement mit genommen hatte, begannen zwei kleine Hunde und ich, sich zu entspannen. 
Zwei schliefen und ich schaffte es den WLAN-Router mit meinen Devices zu verbinden. Dann hörte ich ab, was vor 100 Jahren aktuell los war (ein Projekt namens "Auf den Tag genau"),
zog mir mehrere Spots verschiedener Inhalte ab und sackte dabei in das Niveau mehrer Pornofilmchen ab. Weiter schliefen meine Beiden und ich masturbierte ein bisschen. Da ich dachte, Sperma würde nicht dabei heraus kommen, da mein Urologe mir ein passendes Medikament verschrieben hatte.
Sperma kommt nämlich dann nur über den Urin ans Licht der Welt. Leider war es nicht so.
Der Film, den ich schon öfter genossen hatte, verursachte nun doch ein Flüssigkeit in meiner Unterhose und in meiner linken Hand. Ich ließ das nun zu spät sein und schaute mir einen amerikanischen Film zu Ende an. So ein Alien als Parasit verschiedener Protagonisten des Films zog durch die Handlung mit einem ganz guten Ende und rettete nebenbei die Erde.
Ich beschloss eine gute Tat mit dem Waschen meiner Hände und der Schließung des Reißverschlusses meiner Hose zu beenden. Das führte bei meinen beiden Hunde kurz zu einer Unterbrechung ihres Schlafs.
Brav löste ich ein kleines Kreuzworträtsel danach, was beide Hunde mit einem guten Schlummer quittierten.

It's interesting.
After my wife left me in an apartment (because of a good old friend),
we were actually planning on renting a vacation home, which unfortunately was unavailable due to mouse droppings.
So, after I couldn't go for a walk either because she had taken the key to our apartment with her, two small dogs and I started to relax.
Two were sleeping, and I managed to connect the Wi-Fi router to my devices. Then I listened to what was going on 100 years ago (a project called ..),
watched several commercials of various content, sinking to the level of several porn films. My two continued to sleep, and I masturbated a little. I thought no sperm would come out of it, since my urologist had prescribed me a suitable medication.
Sperm only comes to light through urine. Unfortunately, that wasn't the case.
The film, which I had enjoyed several times before, now caused fluid to appear in my underwear and in my left hand. I left it too late and finished watching an American movie. An alien parasite of various protagonists in the film made his way through the plot with a pretty good ending and, in the process, saved the Earth.
I decided to finish a good deed by washing my hands and zipping up my pants. This briefly interrupted my two dogs' sleep.
I dutifully solved a little crossword puzzle afterward, which both dogs responded to with a good night's sleep.



Samstag, 17. Mai 2025

Slow Time

Aus von "Slow Time Between the Stars (The Far Reaches collection) (English Edition)" von John Scalzi kommt folgendes Zitat:

"If humans were to stand on the surface of a planet orbiting another star, they would need to be created there."

Selten gibt es so gute Zitate, die sich auch sehr gut auf menschliches "daily life" beziehen lassen. Sehr wenige Menschen haben die Erde verlassen und wenn nicht weit und für lange. Selbst der Wohnort wird verhältnismäßig wenig gewechselt. Mehr ist es schon mit dem Wechsel einer Partnerschaft. 

Tatsache ist trotzdem, das alles was man sehen kann, ist unsere Materie, die aus Energie besteht. Der Mikrokosmos unseres Körpers lebt im Makrokosmos, dessen Teil unserer Planet Erde ist.

Der von John Scalzi beschriebene Roboter wurde von Menschen entwickelt und soll allein durch Raum und Zeit reisen. Er besteht auch aus Materie, benötigt aber keine Luft und kein Essen. Auf einem metallischen Meteorit geht die Reise in Richtung erdähnlichen Planeten. 
Hier noch ein weiteres Zitat und viel über uns Menschen aussagt: 

"Humans yearned for the stars because, in their imagination, space was space they could use, filled with planets and moons and orbital stations large enough to be their own nations, to be traversed in the time it takes to go from one airport to another. In reality space is mostly nothing, more nothing than humans have ever comprehended or even could comprehend."

Zudem sind Reisen im Weltall so zeitintensiv, dass die komplette kurzlebige Menschheit schon längst aufgehört zu existieren, bevor der erzeugte Roboter einen lebenswerten Planeten jemals erreicht.
Was so ein Zeitmesser aussagt, ist in erster Linie die Stärke, die eine Energie benötigt, um von A nach B zukommen.
Gibt es die Zeit im Universum?
Gibt es weitere Universen mit Zeiten?
Sind alle Universen in einer großen Blase?
Alles ist das Nichts?
Frage ohne Fragen ohne Gott












Donnerstag, 1. Mai 2025

1.5.2025

1.5.1925 - 100 Jahre her

Am 1. Mai 1925 fanden mehrere wichtige Ereignisse statt, darunter die Eröffnung des Deutschen Museums in München. Zudem wurde der neugewählte Reichspräsident Paul von Hindenburg vereidigt, wobei die Reichstagsfraktion der KPD während der Vereidigung protestierend den Raum verließ. Die Mittelmeerinsel Zypern wurde zudem zur britischen Kronkolonie. 

Quelle: KI generiert als Suchergebnis auf www.google.de

1.5.1945 - 80 Jahre her

Am Abend des 1. Mai 1945 verkündete Dönitz über den Sender Hamburg, Hitler sei „gefallen“. Die Lage am 1. Mai 1945 stellte sich für die neue Reichsregierung folgendermaßen dar: Von deutschen Truppen wurde noch gehalten: Norwegen, die Niederlande, Dänemark, Böhmen und Mähren (Heeresgruppe Mitte mit etwa 1,2 Mio. Mann), das Baltikum (Heeresgruppe Kurland), die Halbinsel Hela (Armee Ostpreußen), die Garnisonen der „Festungen“ Breslau, Dünkirchen, Lorient und LaRochelle, dazu die Kanalinseln, Kreta und Rhodos. Hinzu kam die Heeresgruppe C mit etwa einer Mio. Mann in Norditalien, die 12. Armee in Brandenburg und die Truppen unter dem Kampfkommandanten von Berlin.

Quelle: https://www.bundesarchiv.de

1.5.1955 - 70 Jahre her

Am 1. Mai 1955 wird die Deutsche Lufthansa GmbH als erste Fluggesellschaft der DDR ins Leben gerufen. Der Flugplatz Schönefeld in Berlin wird dabei zum Zentralflughafen Ostdeutschlands und nimmt bereits kurze Zeit später seinen Betrieb auf. Bereits wenige Jahre nach der Gründung entfacht ein Namensstreit zwischen der ostdeutschen Lufthansa und der von ihr vollkommen losgelösten Lufthansa AG der Bundesrepublik.

Quelle: https://www.mdr.de

1.5.1975 - 50 Jahre her

Die Bundesrepublik Deutschland erkannte die DDR offiziell als souveränen Staat an, was zu einer Anerkennung der Gebietsgrenzen und politischen Eigenständigkeit führte. 

Quelle: KI generiert als Suchergebnis auf www.google.de

Mittwoch, 30. April 2025

Schmerz

Die Zeit tut weh,
sie ist Energie.
Kommt und geht,
doch ist das Ende
der Schluss.
Aggregatzustand,
ein körperlicher Zustand,
der ist erst Alles
und dann ein Nichts.



..