Donnerstag, 1. Januar 2026

1.1.2026

1.1.1926 - 100 Jahre her

Am 1. Januar 1926 wurden in Deutschland die Deutsche Lufthansa AG gegründet und Josephine Baker trat in Berlin auf, während die Türkei den westlichen Kalender einführte und die bürgerliche Minderheitsregierung unter Reichskanzler Luther erneut ihre Arbeit aufnahm.

Quelle: KI www.google.com 

1.1.1946 - 80 Jahre her

Die US-amerikanische Besatzungsmacht in Deutschland erteilt den Magirus-Werken in Ulm die Lizenz zur Wiederaufnahme der LKW-Produktion.

Vereinigtes Königreich, London: Der britische Luftfahrtminister Lord George Lawrence Winster eröffnet in London den neuerbauten internationalen Flughafen Heathrow.

Quelle: https://chroniknet.de

1.1.1956 - 70 Jahre 

Bundesrepublik:

Nach der Aufspaltung des Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) in den Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln und den Norddeutschen Rundfunk (NDR) in Hamburg nehmen beide Sender ihren Betrieb auf.

Die Daimler-Benz-Automobilwerke in Stuttgart-Untertürkheim geben eine Preissenkung für den Mercedes 180 D um 450 DM auf 9850 DM bekannt. Als Grund gibt die Firma geringere Produktionskosten an.

Quelle: https://chroniknet.de

1.1.1976 - 50 Jahre her

Am 1. Januar traten in der Bundesrepublik Deutschland die Gurtpflicht auf den Vordersitzen und das neue Indikationsmodell für Schwangerschaftsabbrüche in Kraft, während in der DDR das neue Zivilgesetzbuch (ZGB) eingeführt wurde; international gab es einen Flugzeugabsturz mit 81 Toten in Saudi-Arabien und in Frankfurt wurde ein Bombenanschlag vereitelt. 

Quelle: KI www.google.com



Mittwoch, 31. Dezember 2025

2026

Das Jahr geht vorbei,
es knallt.
Der Zeit lässt es kalt.
Nur die Menschheit 
wird nicht gescheit.
Seine Blödheit gewinnt,
Gewissheit verrinnt.
Geschichte so weit
erledigt, KI ist bereit.







Freitag, 19. Dezember 2025

Podcast: Auf den Tag genau - täglich einen Zeitungsartikel von vor 100 Jahren

Da mir zum vor bestehenden Jahreswechsel nichts einfällt (Kriegstreiberei der deutschen Politik), verweise ich gern noch einmal auf die Zeit vor 100 Jahren. Man bemühte sich damals, Deutschland wieder in ruhiges Fahrwasser gegenüber den ehemaligen Feinde des Weltkrieg zu bringen. Vor allem interessant ist die Episode vom 12.12.1925, in der es um lesenswerte Bücher als Geschenke zum Fest geht.

Die aktuelle Episode:


Quelle:

Die aktuelle Staffel „Hamburg und die Welt vor 100 Jahren“ entsteht in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg und präsentiert Zeitungsartikel aus Hamburger Tageszeitungen. Es gilt weiterhin: bis morgen! 
Die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und die Hapag-Lloyd Stiftung unterstützen die Pilotphase des Geschichtspodcast finanziell.



Freitag, 12. Dezember 2025

Idiot - Heini Kauz

"Ein komischer Heini" wurde mein Vater genannt. Ich trat in seine Fußstapfen, denn als Name trug ich die Bezeichnung  "Kauz".
Aus Kauz wurde nun Idiot.
Zwar bin ich kein Nazi aber der Begriff Narzismus wird mir zugedacht.
Alle diese schönen Gedanken bekomme ich von Frauen frei Haus.
Deutsche seien aggressiv, meinte meine erste ausländische Freundln.
Nun bin ich lange in deutscher Frauenhand.
Dadurch gewöhnte ich mir eine unfreundliche Lebensart an. 
Mein Leben ist trotzdem bis zum 70. Lebenjahr überstanden.
Allein geht das ganz gut, auch wenn ich für die Hilfe Weiblichkeit arbeite.




Montag, 1. Dezember 2025

1.12.2025

1.12.1925 - 100 Jahre her

Unterzeichnung der Verträge von Locarno 

Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Irland, London: Die am 16. Oktober in Locarno vereinbarten Verträge werden von den Vertretern der Teilnehmerstaaten in London unterzeichnet. Das Schlussprotokoll umfasst einen so genannten Garantiepakt zwischen der Weimarer Republik, Frankreich und Belgien. Deutschland erkennt damit die im Versailler Vertrag festgelegte Westgrenze an, die vom Vereinigten Königreich und Italien garantiert wird.

Quelle: https://chroniknet.de

1.12.1945 - 80 Jahre her

Frankfurt am Main

Weihnachtstrubel im Zoologischen Garten mit einer haushohen Kunst-Schlittschuh-Bahn, elektrischer Klein-Autobahn und einem Kasperle-Theater.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-ffm.de

Der von der britischen Militärregierung im Juni 1945 gegründete "German News Service" wird in "Deutscher Pressedienst" (dpd) umbenannt.

Quelle: https://chroniknet.de

1.12.1955 - 70 Jahre her

Am 1. Dezember 1955 zeigte eine Frau besonderen Mut und veränderte damit die Lage der Afroamerikaner:innen in den USA nachhaltig. Rosa Parks, eine afroamerikanische Näherin und Bürgerrechtlerin aus Montgomery, Alabama, zeigte außergewöhnliche Entschlossenheit, als sie sich weigerte, ihren Sitzplatz in einem Bus für einen weißen Fahrgast zu räumen. Dieser scheinbar kleine Akt des Widerstands wurde zu einem der bedeutendsten Ereignisse in der Geschichte der Bürgerrechtsbewegung in den USA.

Quelle: https://www.highschooljahr-usa.de

1.12.1975 - 50 Jahre her

Der Weltsicherheitsrat verlängert das Mandat der UN-Truppen auf den Golan-Höhen und beschließt zugleich, Vertreter der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO zu seiner Nahostdebatte am 12. Januar 1976 einzuladen.

Die USA weisen einen Vorschlag der Sowjetunion zurück, wonach die Genfer Nahostkonferenz über eine Lösung des israelisch-arabischen Konflikts wieder aufgenommen und die Palästinenserorganisation PLO an den Verhandlungen beteiligt werden solle.

Quelle: https://chroniknet.de




Mittwoch, 19. November 2025

Alternativ

Manche Frauen ziehen sich ganz aus.
Manche beißen, meine erzählt mir sehr viel.
Bis ich leer bin und kaum noch antworten 
kann oder aufhöre zu arbeiten.
Wenn sie nicht mehr da wäre, müsste ich 
mich um alles kümmern.
Dann wäre ich einsam leer.
Oder allein und ständig im Muss.

Freitag, 7. November 2025

Das Leben der anderen oder Irène

"Es gibt Leute, die das Leben der anderen erzählen. Oder das Ihrige. An welchem Ende fangen die denn an? Schließlich schreiben sie irgend etwas zusammen. Sie haben von dem Leben der anderen verstanden, was sie fähig wären, zu verstehen."

Louis Aragon heißt der Mann, der das 1927 schrieb. Das Buch begann mit sehr vielen Albträumen. Der Protagonist des Buches, er nannte seinen Namen nicht, hatte geschäftlich wohl Pech und wurde zur Verwandtschaft nach Ostfrankreich geschickt. Dort in einer kleinen Stadt mit C. langweilte er sich so sehr, dass er in einem Bordell seine Zeit verbrachte. Später wanderte er durch das Land und fand Unterkunft in einem Bauernhof. Im vorletzten Kapital dann beschrieb er später, wie er das Leben dort empfand. 
Es geht um Wesentlichen um eine Frau namens Irène. Die braunhaarige Tochter 
des Hauses, die mit den Landarbeitern des Hofs ein vielseitiges Sexleben führte, 
lebte in einer ambivalenten Beziehung zu ihrer lesbischen Mutter. Dem an Syphilis in jungen Jahren erkrankte und gelähmte Vater blieb nur noch eine Zuschauerrolle.
Obwohl der Protagonist nur eine kurze Episode im Leben der Irène
war, sein Eindruck ihrer herrschenhaft
ausgelebten sexuellen Neigungen hinterließ einen großen Eindruck.

Verfasser:
Louis Aragon, geboren als Louis-Marie Andrieux in Paris.

Ein entscheidendes Zitat:

"Aber Irene hört nicht auf diesem Ohr. Sie stößt mit den Lenden, wie man Schreie ausstößt. Sie dreht ihr Becken und ihren Bauch im Kreise herum, sie wölbt sich empor, ihre Schenkel öffnen sich und schmiegen sich nun um das Glied des unbeweglichen Mannes."

Samstag, 1. November 2025

1.11.2025

1.11.1925 - 100 Jahre her

In einer öffentlichen Erklärung verteidigte die deutsche Reichsregierung ihre Locarno-Politik gegen die Angriffe der rechten Parteien.

Im Rheingau war für dieses Jahr die allgemeine Weinlese beendet. Obwohl die Winzer über die Auswirkungen der Rebschädlinge klagten und das Trauben und Most Geschäft schlecht ging, nahmen die Erzeuger an, dass die Weine des Jahres 1925 die Qualität der vergangenen Jahre übertreffen werden.

Quelle: https://www.was-war-wann.de/1900/1920/november-1925.html

1.11.1945 - 80 Jahre her

Berlin gestattet die Sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) die Bildung von antifaschistischen Frauenausschüssen.
In der sowjetischen Besatzungszone werden einheitliche Lebensmittelrationen eingeführt. Die Bevölkerung wird in sechs Kategorien (Schwerstarbeiter, Schwerarbeiter, Arbeiter, Angestellte, Kinder und Sonstige) eingeteilt.
Der Kabarettist Werner Finck kehrt nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft in Italien nach Berlin zurück.

Nach Angaben des US-amerikanischen Physikers Robert Oppenheimer, der an der Entwicklung der Atombombe mitgewirkt hatte, werden die Vereinigten Staaten in fünf Jahren imstande sein, die Kernfusion zur Energiegewinnung zu nutzen.

Quelle: https://chronik.de

1.11.1955 - 70 Jahre her

DDR, Berlin (Ost): Das Zentralkomitee der SED veröffentlicht in Berlin (Ost) eine Erklärung, in der die DDR als der einzig rechtmäßige deutsche Staat bezeichnet wird, von dessen Erfolgen die Sicherung des Friedens und ein glückliches Leben des deutschen Volkes abhängen.


Das von der DDR-Volkskammer verabschiedete Gesetz über Staatswappen und Staatsflagge tritt in Kraft. Danach hat die offizielle Fahne die Farben Schwarz-Rot-Gold, das Wappen besteht aus Hammer und Zirkel, von einem Ährenkranz umgeben.

Quelle: https://chronik.de

1.11.1975 - 50 Jahre her

Deutschland: Am 1. November 1975 wurde in der Bundesrepublik Deutschland das Volljährigkeitsalter von 21 auf 18 Jahre gesenkt.

Vereinigtes Königreich: Am 1. November 1975 wurde die Single „Bohemian Rhapsody“ von Queen veröffentlicht und erreichte eine Woche später Platz 1 der britischen Single-Charts. 

Quelle: KI: www.google.com





Freitag, 17. Oktober 2025

Wehr dient?

Das Gespenst "Russland" geistert in den Medien und in den Köpfen unserer Pseudopolitiker herum. 
Wehrtüchtig ist das Wort der Stunde.
Auf irgendeine Weise soll eine Wehrpflicht wieder einmal Wirklichkeit werden.
Es ist alles so lächerlich, ich selbst war ein Opfer einer 15monatigen Wehrpflicht.
Darüber habe ich ausführlich in diesem Blog berichtet (MyLife 1974 und 1975).
Kurz zusammen gefasst, hier kurz: 
1.7.1974 - nach meinem Abitur konnte die Bundeswehr nicht schnell genug meinen Einrufungsbescheid zu stellen. 
( Nach dem der Blick auf meinen Hintern bei der Musterung bestätigte, das ich Klasse 1 für die Bundeswehr bin.)
Ich selbst wollte wenigstens in der Nähe meiner Eltern sein und so verbrachte ich drei Monate in der Kasseler Lüttich-Kaserne bei den Fernmeldern. 
Den Wehrdienst verweigern, das kam wegen meinem Vater nicht in Frage.
Haare ab und zum Kommiss, so lautete seine Meinung.
Die Grundausbildung dauerte drei Monate mit allem drum und dran an Waffen. Das war nicht das Schlimmste, körperlich war ich gar nicht in der Lage, die von Ausbildern verlangte Leistungen zu bringen.  Armkraft mangelte mir und die Schnelligkeit  ebenfalls. Kam ich vom Gelände zurück, dann war ich der jenige, dem das Hemd schon aus der Hose hing. 


Zu sehen auf dem wunderschönen,  colorierten Foto, wo die ganze Truppe völlig verdreckt stand.
Doch es sollte schlimmer kommen. 
Nachdem man erkannt hatte, dass ich zum Offizierslehrgang nicht tauchte, durfte ich den Rest meines Wehrdienst bei den Jägern in der Wittich-Kaserne vebringen.
Auch hier fiel ich schlecht auf. Auch bei einem Fehler auf der Schießbahn in Schwarzenborn hätte fast ein Soldat sein Leben verloren. Beim Sichern meines G3-Gewehrs hatte mich der Ausbilder mich so verrückt gemacht und nicht bemerkt, dass ich beim Sichern einen entscheidenden Handgriff ausgelassen hatte. Danach sollte ich noch einmal den Abzug drücken. Eigentlich normal, aber eine Patrone war noch im Laufe.  Es löste sich ein Schuss, der zum Glück in die Luft ging.
Ein sehr blasser Soldat stolperte in meine Richtung. 
Als Strafe durfte ich die restlichen Tage auf dem Gelände jeden Tag Wache schieben.
Später erfolgte meine Versetzung in den Wäschekeller, um die Wäscheausgabe an die Kameraden zu übernehmen.
Auch hier war der Wachdienst immer auf meinem Plan. Gern auch mit scharfer Munition bei der Bewachung des Munitionslager in Ehlen.
Die eigentlich zu Beginn notwendige Inventur des Bestands im Wäschekeller sparte man sich bis zu meinem Ende des Wehrdienstes auf. Ich bekam eine Rechnung für angeblich fehlendes Material,
da man Verluste festgestellten hatte.

Während meinem Wehrdienst musste ich wegen meiner psychischen Verfassung Tabletten nehmen. Nur so überlebte ich die letzte Kasernenzeit.
Wegen meiner Angstzustände fand ich vor allem nach der Rückkehr in die Kaserne sonntags keinen Schlaf. 
Neben dem häufigen Wehrdienst belasteten mich auch die Kameraden, die
wenig Verständnis für meine Lage auf brachten.

Der Russe kam übrigens nicht. Viel gefährlicher war damals die aktive RAF. 
Bundeswehrstandorte, vor allem Munitionslager, waren ein beliebtes Ziel.

Heute ist die steigende Zahl der Migranten eine Gefahr. Das findet im Staatsfunk nur am Rand Beachtung. Denn nur der Russe ist wieder die Nummer Eins.

Wenn man dann als Rentner noch hört, dass man gefälligst noch ein soziales Jahr ableisten soll, dann schlägt es Dreizehn.
Da frage ich gern den Politiker oder den Bleistiftspitzer in den  öffentlichen Institutionen:
"Haben Sie gedient?" 













Mittwoch, 1. Oktober 2025

1.10.2025

1.10.1925 - 100 Jahre her

Am 1. Oktober 1925 ereignete sich in Österreich der Inkrafttreten der Bundes-Verfassungsnovelle, die eine Reform der Bundesverwaltung, eine einheitliche Finanzpolitik und die Schaffung eines unabhängigen Rechnungshofs umsetzte. In Deutschland markierte dieser Tag den Beginn der Räumung der Kölner Zone durch französische und belgische Truppen sowie den Beginn der Konferenz von Locarno, bei der die Teilnehmerstaaten Sicherheitsfragen in Europa diskutierten. 

Quelle: KI: www.google.com

1.10.1945 - 80 Jahre her

Fraternisierungsverbot aufgehoben
Höchstens Gespräche in der Öffentlichkeit sind erlaubt - Beziehungen zu deutschen Frauen aufzunehmen ist US-Soldaten aber völlig untersagt. Am 1. Oktober 1945 jedoch hebt die Militärverwaltung der amerikanischen Besatzungstruppen in Deutschland das so genannte Fraternisierungsverbot für ihre Soldaten auf.

Quelle: https://www.spiegel.de

1.10.1955 - 70 Jahre her

UNESCO beliefert Esperanto-Museum
Der Generaldirektor der UNESCO Luther Evans, der kürzlich in Wien weilte, hat dem Internationalen Esperanto-Museum in Wien alle Bücher, Broschüren und Zeitungen übermitteln lassen, die sich mit Esperanto beschäftigen. Über die Verwendbarkeit und Verbreitung von Esperanto wurde auf der 8. Generalversammlung der UNESCO in Montevideo verhandelt.

Quelle:  https://presse.wien.gv.at

1.10.1975 - 50 Jahre her

Der US-Amerikaner Muhammad Ali verteidigt in Manila seinen Schwergewichts-Weltmeistertitel im Boxen durch technischen K. o. in der 14. Runde gegen seinen Landsmann Joe Frazier.

Quelle: https://chronik.de










Freitag, 26. September 2025

I


I am there 
no more longer,
interested
by now one
who knew me.
Lifetime
wasted
without
gain
and
knowledge, 
now
every day devices
send me a flow 
of digits 
into my brain,
am I there?
Accumulated 

Sonntag, 14. September 2025

Kommunal ist sehr gut.

Eine schöne Wahlwerbung fällt dieser Tage ins Auge. Allerdings wäre dieses Plaket noch pseudodemokratisch aussagekräftiger, wenn nur das Wesentliche genannt bliebe.

Die rote Farbe ist in Wirklichkeit etwas zu blass. Da helfe ich gern nach.

Freitag, 12. September 2025

Stalingrad

Mit steinernen
Herz erfasst 
schnell der Radfahrer
seine Fahrt
mit Helm ohne Klingel
den Passant.
Oder ohne Helm
und Handy
auf seinem Roller,
chattet so
zu zweit, fliegenden
Haares auch
die Frau ohne Sicht.
Unerzogener
Lauf der Welt
ohne zu gehen.
Migranter
ohne altem Volk.
Stalingrad


Politisch verfasst 
zum Schutze 
grünlinker Denker
gesichert.





Montag, 1. September 2025

1.9.2025

1.9.1925 - 100 Jahre her

Sitzung der Stadtverordnetenversammlung im Bürgersaal des Rathauses: Tagesordnung: Amtseinführung des neuen Städtebauers, Ernst May (1886-1970), Ausbau des Flugplatzes Rebstock zum Zentralflughafen, Änderung der Ortssatzung für die städtischen Berufsschulen.

Quelle: https://www.stadtgeschichte-ffm.de

1.9.1945 - 80 Jahre her

Der britische Militärgouverneur in Deutschland, Feldmarschall Bernard Law Montgomery, erklärt in der britischen Hauptstadt London, es könne nicht garantiert werden, dass die Lebensmittelrationen für die deutsche Bevölkerung von durchschnittlich 1500 Kalorien pro Tag auch tatsächlich zur Verteilung kommen.

Quelle: https://chroniknet.de

1.9.1955 - 70 Jahre her

Die sowjetischen Truppen hielten an diesem Tag eine Abschiedsparade in Amstetten ab, als Teil des Abzugs, der mit der Unterzeichnung des Staatsvertrags am 27. Juli 1955 begann und die österreichische Souveränität wiederherstellte.

Quelle: KI: www.google.com

11 Tage danach hörte das Wochenbett meiner Mutter ohne Befund auf. Ich wurde, wie ein Arzt in ihrem Mutterbuch vermerkte, auch ohne Befund geboren.
Das Ergebnis meiner spontanen Geburt fand  im Burgfeld-Krankenhaus in Kassel statt.
Das passierte vermutlich morgens um 6.30 Uhr am 12.9.1955.

1.9.1975 - 50 Jahre her

In Windhuk beginnt die sog. Turnhallenkonferenz, die eine Verfassung für Namibia ausarbeiten soll.

Quelle: https://chroniknet.de






Donnerstag, 21. August 2025

Wait for

Beim Friseur fragt mich die nette Friseuse, wie ich meine Haare haben will. Die Antwort ist kurz: kurz. Dann fragt sie mich, wann mein letzter Besuch gewesen sei. Meine Haarlänge ist schon länger als das, was bei den Männern heute normal ist. Ich sage: drei Monate. Als sie fertig mit meinem Haarschnitt war: die Haare sind nicht kurz, sondern höchstens ein bisschen kürzer. 
Es ist eigentlich blödsinnig, darauf zu warten, dass eine Friseuse das macht, was du dir vorstellst. Es geht aber durchaus so, wie Politiker das erwarten.
Bei der Kommunalwahl, die demnächst statt findet, hängen überall die Plakate und stehen übegrößen Posterwände herum.
Da freut sich unser Bürgermeister in die Welt mit einem Slogan verziert. Da steht dann, dass er sowie Bürgermeister bleiben wird. Trotzdem wollen auch andere Bürgermeister werden. Einer hat eine neue schicke Brille auf und schaut sehr ernst schlau. Der Weitere meint sowieso, dass seine Stadt lebt, vor allem innen.
Also alles klar, eine kleine Partei hat auch ein anderes Motiv. Nazis töten. 
Das wollen viele in Deutschland. Morden ist politisch durchaus angesehen. Ob real oder symbolisch ist doch egal. Hauptsache der Demokrat steht auf der richtigen Seite.
Wer dem Mainstream verhaftet, queerfreundlich klimawandelnd durchs Leben geistert, der darf auch gern ein bisschen pseudo-affin sein.



Montag, 11. August 2025

Krieg und Frieden Roman von Lew Nikolajewitsch Tolstoi

Zitat aus dem oben genannten Buch:


"Pfuel war einer jener Leute mit einem unerschütterlichen, fanatischen Selbstvertrauen, wie man sie nur unter den Deutschen findet, weil nur die Deutschen Selbstvertrauen haben auf Grund einer abstrakten Idee – der Wissenschaft, das heißt, der angeblichen Erkenntnis der vollkommenen Wahrheit. Der Franzose hat Selbstvertrauen, weil er sich persönlich als Geist und Körper für unwiderstehlich bezaubernd hält, sowohl für Männer als für Damen. Der Engländer hat Stolz und Selbstvertrauen darum, weil er ein Bürger des besteingerichteten Reichs der Welt ist und darum als Engländer immer weiß, was er zu tun hat und überzeugt ist, daß alles, was er als Engländer tut, unzweifelhaft gut sei. Der Italiener hat Selbstvertrauen, weil er von lebhaftem Temperament ist und leicht sich und andere vergißt. Der Russe hat Selbstvertrauen eben deshalb, weil er nichts weiß und nichts wissen will, weil er nicht glaubt, daß man irgend etwas sicher wissen könne. Der Deutsche besitzt ein stärkeres und widerlicheres Selbstvertrauen als alle anderen, weil er sich einbildet, er wisse die Wahrheit, die Wissenschaft, die er sich selbst erdacht hat, aber für absolute Wahrheit hält."

Ernst von Pfuel war preußischer General und kam 1812 auf Vermittlung von Freiherr von Stein nach Tätigkeiten in Wien in die russische Armee. Dort war er mit der Planung des Feldzugs gegen die Franzosen beauftragt. 
Die ihm von Tolstoi zugeschriebene Unerschütterlichkeit und sein Durchsetzungsvermögen hingen sicher auch damit zusammen das er zeitweise als Lehrer gearbeitet hatte.
An sich war er in gesellschaftlichen Dingen liberal eingestellt.

Tolstoi schrieb nicht nur über den Krieg, sondern auch das Leben der oberen Gesellschaft des zaristischen Russlands.
Genauso plastisch wie die Schlachten des Krieges gegen Napoleon stellt er auch die Gefühlswallungen der Frauen und Männer dar, die insbesonders im asiatischen Moskau und dem europäischen Petersburg ihre Umtriebe auslebten. 
So präzise wie er das menschliche Innenleben der Menschen zeigte, schaffte dies noch nicht einmal Thomas Mann in seinem "Zauberberg", zumal auch viel mehr vorkommende Personen bei Tolstoi ihren Auftritt im Roman haben.
Es ist auch kein Wunder, dass vor meinen Augen die Geschichten fast real wirken.
Das ich mir Moskau bereits vor langer Zeit in meinen Träumen erträumte, macht es das geistige Ausleben der Protagonisten aus dem Roman für mich keine Mühe.


 

Freitag, 1. August 2025

1.8.2025

1.8.1925 - 100 Jahre her 

Aus Anlaß des in Wien bevorstehenden Zionistenkongresses kam es in der vergangenen Woche zu gewalttätigen Auseinandersetzungen nationalsozialistischer Gruppen. Bei einer kommunistischen Kundgebung gegen einen völkischen Zeitungsverkäufer am Praterstern wird ein Arbeiter getötet.

Quelle: https://chroniknet.de

1.8.1945 - 80 Jahre her 

Die Erteilung der Lizenz für die "Frankfurter Rundschau" war ein wichtiger Schritt zur Wiederherstellung einer freien Presse in Deutschland. 

Strafverfolgung der Hauptkriegsverbrecher:
Die Alliierten einigten sich in London auf die Strafverfolgung der Hauptkriegsverbrecher und die Einsetzung eines Internationalen Militärgerichtshofs in Nürnberg. 

Quelle: KI: www.google.com

1.8.1955 - 70 Jahre her

Die Volksrepublik China lässt elf Piloten der US-Luftwaffe frei, die 1953 während des Koreakrieges über chinesischem Gebiet abgeschossen und unter dem Vorwurf der Spionage gefangengenommen worden waren. China und die USA hatten sich im Juli über die Freilassung geeinigt.

Quelle: https://chroniknet.de

1.8.1975 - 50 Jahre her

Nach zweijährigen Beratungen in Genf und Helsinki endet die KSZE-Konferenz mit der Unterzeichnung der Schlussakte durch Repräsentanten von 35 Staaten Europas (außer Albanien), der USA und Kanadas in Helsinki. Sie ist kein völkerrechtlicher Vertrag, der Rechte und Pflichten nach den Regeln des Völkerrechts begründet und daher auch nicht registrierbar im Sinne der UN-Charta. Als zwischenstaatliche Abmachung und Absichtserklärung strebt die KSZE-Schlussakte erstmals an, multilaterale Verhaltensregeln außerrechtlicher Art im Rahmen eines politisch-moralischen Verhaltenskodex in Europa über die Ost-West-Grenzen hinweg aufzustellen. Hauptziel ist, Kriege künftig regional-multilateral in Europa zu verhindern.

Quelle: https;//www.bdb.de






Samstag, 26. Juli 2025

Thor

Quellen der
Informationen 
entweichen
meinem Mobile.
Was wahr klingt, 
enthält davon nichts 
Es heißt erst,
erst bereiten wir
für Sie vor  
Noch direkter ohne
den Schleier.
wirkt das Internet 
Was gemacht 
oder selbst gesagt
sein sollte,
den kennt man niemals.
Im Netz zappt
der Fisch verworren.
Du findest 
die Wahrheit niemals
Mit Netiquette.



Donnerstag, 10. Juli 2025

107

Vor 54 Jahren fand in der Wohnung unserer Klassenlehrerin Frl. Schäfer in ihrer Wohnung der Kölnischen Straße in Kassel ein großer Abschied von ihrer Realschulklasse statt  Nach dem Genuss an Bieren fand eine allgemeine Brüderschaft mit den Mädchen in der Küche statt. Nachdem ich beschwingt mich ins Wohnzimmer bewegen wollte, um an der weiteren frohen Stimmung teilzuhaben, sperrte mir ein Klassenkamerad den Zutritt mit seinem Bein. Der Kerl ist heutzutage längst gestorben.
Zum Widerstand hatte ich damals keine Lust, ohnehin holten mich meine Eltern bald ab, völlig verwundert, wie ihr Sohn nun daher kam.
Die nächsten Wochen verbrachte ich ohne große Erlebnisse, das Warten auf dien nächsten Schulbeginn erwies sich als quälend.
Beinstellen hat in meinem Leben stets eine Rolle gespielt, ob real oder nur symbolisch, doch meist mit Wirkung auf meine seelische Verfassung.
Deswegen liebte ich stets eine Distanz zum Leben, um es ganz für mich hindurch gehen zu lassen.
Die Realität ist mir weniger wichtig als meine Gedanken. Schon in die Schule sollte ich spät aufgenommen werden, wegen meiner Träumerei. Doch was ist das Leben außer ein Traum? 












Dienstag, 1. Juli 2025

1.7.2025

1.7.1925 - 100 Jahre her

Eröffnung der neuen direkten Fluglinie der „Deutschen Aero Lloyd AG“: Frankfurt am Main – Hannover – Hamburg. Flugzeit 3¾ Stunden.
Räumung des Ruhrgebiets: Die letzten französischen und belgischen Truppen zogen aus dem Ruhrgebiet ab. Dies war ein bedeutender Schritt zur Beendigung der Ruhrbesetzung. 

Quelle: 
https://www.stadtgeschichte-ffm.de
KI: www.google.com

1.7.1945 - 80 Jahre her

Sowjetisches Militär marschiert nach dem Abzug britischer und US-amerikanischer Truppen in die mitteldeutschen Städte Erfurt, Leipzig, Plauen, Schwerin, Halle und Weimar ein.

Quelle: https://chroniknet.de

1.7.1955 - 70 Jahre her

Draußen stand für alle Fälle das Überfallkommando" berichtete die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 1.7.1955. Weiterhin stand dort: "Sie kickten nur 20 Minuten dann wurde der Damen-Fußball liquidiert" und stellt fest: "Es war diesmal nichts mit der Gleichberechtigung..." 

Quelle: https://www.deutscher-pressering.de/litfassblatt/9

1.7.1975 - 50 Jahre 

Bei einer Razzia im Frankfurter Frauenzentrum beschlagnahmt das Kommissariat für Tötungsdelikte die Ärztekartei. Anlass: Die vom Zentrum öffentlich proklamierten ‚Fahrten nach Holland’. Mit der Begründung, dass Abtreibungsadressen vermittelt würden, wird das gesamte Frauenzentrum zur ‚kriminellen Vereinigung’ erklärt. Die Personalien der fünf anwesenden Frauen werden aufgenommen. Frankfurt bleibt kein Einzelfall. Auch in Stuttgart, München und Nürnberg erhalten Frauen Vorladungen von der Staatsanwaltschaft wegen ‚Beihilfe zur organisierten Abtreibung’. In vielen deutschen Städten veranstalten Frauengruppen Solidaritäts-Aktionen und Kundgebungen.

Quelle: https://frauenmedienturm